Münster ist voll spannender Frauengeschichte(n)
Studentinnen, seid willkommen!!!
Münster ist voll spannender Frauengeschichte(n)
Das Autonome Frauenreferat des AStA der WWU und die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster möchten Euch gerne zu einem oder gerne auch zu mehreren Stadtrundgängen mit jeweils eigenen Schwerpunkten zur Frauengeschichte durch Münsters Jahrhunderte einladen, damit ihr
• Münster über die Universität hinaus kennen lernt,
• Lust auf Frauengeschichte bekommt,
• Interesse an einer Mitarbeit im Arbeitskreis kriegt
• oder einfach nur einen schönen Nachmittag habt.
Warum wurde ein Frauenkloster für die Gründung der Universität aufgelöst, die Frauen aber von Studium und Bildung ausgeschlossen? Wie konnten Frauen trotzdem ein eigenständiges Leben führen, Lehrerinnen werden oder als Hebammen arbeiten? Arbeit war für Frauen nie ein Fremdwort, Anerkennung und gesellschaftlichen Status gab es aber nicht (immer). Frauen gehen ihre eigenen Wege, auch wenn sie in Vergessenheit geraten. Herrschaft, Krieg und Gewalt, Zwangschristianisierung, wirtschaftliche Entwicklungen, Hexenverfolgung, Reformation und Revolutionen, Industriealisierung, Rollenfixierung und der andauernde Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit veränderte das Leben aller Frauen in allen Jahrhunderten.
Münster ist voll spannender Frauengeschichte(n)!
Auf fünf verschiedenen Touren durch die Stadt wollen wir Euch davon erzählen.
Mittwochs, 16.5.; 30.5.; 13.6.; 27.6. und 11.7.; von 16.30 – ca. 18.00 h
Treffpunkt ist am Eingang zum F-Haus am Domplatz
Dank Unterstützung des Autonomen Frauenreferats ist der Teilnahmebeitrag im Sommersemester 1,00 €,
bitte kommt unbedingt pünktlich und am 11.7. mit dem Fahrrad.
Infos gibt es bei der Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster Tel. 0176/50195257
Infos zur Künstlerin und zum Bild unter http://www.fembio.org/biographie.php
“Swap-Party” – Tauschen statt Kaufen
Der Arbeitskreis “Wir Frauen in Telgte” lädt anläßlich des Internationalen Frauentages ein zur
“Swap-Party” – Tauschen statt Kaufen
Samstag, den 10.3.2012
17.00 – 21.00 Uhr im Bürgerhaus Telgte
weitere Infos: 02504/13-257
Frauenarchive brauchen überall bessere Förderung
Der Dachverband der Frauen- und Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen “ida – informieren, dokumentieren, archivieren” bedauert in einer Pressemitteilung vom 2.2.2012 die Kürzungen, denen der FrauenMediaTurm in Köln ausgesetzt ist und nimmt die Diskussion zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass es sich hier nicht um ein singuläres Problem handelt, sondern dass Frauenarchive in ganz Deutschland einer engagierteren finanziellen Förderung bedürfen.
Im ida-Dachverband sind 37 Einrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum zusammengeschlossen: 30 aus Deutschland, 4 aus Österreich, je eine aus Luxemburg, Italien (Südtirol) und der Schweiz. Es handelt sich um die unterschiedlichsten Archive, die seit den 1970-er Jahren aus der Frauenbewegung heraus entstanden sind und teils landesweit, teils regional oder thematisch eingegrenzt relevante Dokumente sammeln. Neben dem FrauenMediaTurm einige Beispiele für weitere bundesweit sammelnde Frauenarchive, die in Absprache miteinander die Überlieferung der Frauenbewegungen in Deutschland sichern:
• Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek, Berlin, in dem neben Literatur, Fotos, Filmen, Flugblättern, Plakaten u.ä. auch 40 Nachlässe von Frauen und Unterlagen von Frauengruppen aus der Lesbenbewegung zu finden sind;
• Das FFBIZ (Frauenforschung-, -bildungs- und -informationszentrum), Berlin, das mit 780 Regalmetern Nachlässen und Unterlagen von Frauengruppen, etwa 4.000 Fotos, 1.000 Zeitschriftentiteln und zahlreichen weiteren Sammlungen (Plakate, Flugblätter, Buttons etc.) und einer Bibliothek einen überaus aussagekräftigen Bestand zu den verschiedensten Strömungen der Frauenbewegung vorweisen kann;
• Das Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel, das auf die Frauenbewegung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und aktuell auf die im Deutschen Frauenrat zusammengeschlossenen Verbände ausgerichtet ist und dazu mehr als 400 Regalmeter Archivbestände (Nachlässe und Vereinsakten) sowie eine Spezialbibliothek mit ca. 30.000 Büchern und 1.100 Zeitschriftentiteln unterhält;
• Belladonna Bremen, das mit etwa 750.000 Presseausschnitten zu Frauenthemen eine außergewöhnliche Pressedokumentation anbietet.
• In Nordrhein-Westfalen sind mehrere feministische Archive und Bibliotheken aktiv, wie das Archiv ausZeiten und die Bibliothek Lieselle in Bochum, das Frauen-Kultur-Archiv in Düsseldorf, der Kölner Frauengeschichtsverein und andere.
Alle Frauenarchive müssen mit wenig Ressourcen auskommen; Förderung gibt es, wenn überhaupt, für Bildungsarbeit oder Forschungsprojekte, selten für die eigentliche Archivarbeit. Einzige Ausnahme ist das Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel, das aufgrund jahrzehntelanger Überzeugungsarbeit inzwischen durch die Hessische Landesregierung institutionell gefördert wird.
Der ida-Dachverband fordert daher alle Landesregierungen, aber auch die Bundesregierung auf, die Förderung der Frauenarchive in Deutschland zu forcieren. In diesen Archiven wird mit großem Engagement die historische Überlieferung einer Bewegung gesichert, deren Errungenschaften unsere heutige Gesellschaft in entscheidender Weise prägen, deren Dokumente aber keine adäquate Wertschätzung erfahren und in letzter Konsequenz verloren zu gehen drohen.
Lebensgeschichten und Perspektiven – gemalt von Frauenhaus-Bewohnerinnen
Die Malerinnen und das Frauenhaus-Team laden zur Eröffnung der Ausstellung “Ich habe so an meinem Mann gehangen …” am 25.11.2011 um 11 Uhr nach Münster ins Foyer des Stadthauses I (Klemensstr. 10) ein.
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Frauenhauses Münster-Wolbeck haben ehemalige und aktuelle Frauenhaus-Bewohnerinnen gemalt: ihre Gewalterlebnisse, ihre Ängste, die Gründe für ihre Flucht – und auch ihre Hoffnungen, ihre Wünsche und Perspektiven.
Am “Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen” wird die Ausstellung eröffnet. Bis zum 16.12.2011 wird sie während der allgemeinen Öffnungszeiten des Stadthauses I zu sehen sein. http://www.frauenhaus-und-beratung.de
Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt
Vom 21.6. – 28.6. findet die 6. Freie Gartenakademie 2011 ALLES IST GARTEN in Münster statt.
Am 23.6. um 20 Uhr wird Dr. Christa Müller dort ihr Buch “Urban Gardening – Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt” vorstellen.
Wie alle Veranstaltungen findet auch diese “ganz bewußt in einem einfachen Schrebergarten statt”, heißt es im Programm. “Im Schrebergarten des Künstlers Wilm Weppelmann in der Gartenanlage Langemarckstr. 73, 48147 Münster Zentrum. Eintritt frei (fast immer) – Bei Regenwetter findet die Veranstaltung in einem großen bestuhlten Rundzelt statt”.
Weitere Informationen, auch über die mehr als 16 geplanten Abendveranstaltungen gibt es unter http://www.gartenakademie.org, über das Buch unter http://www.oekom.de/nc/buecher/themen/politikgesellschaft/archiv/buch/urban-gardening.html
Sofortiger Atomausstieg! Energiewende jetzt!
Am kommenden Montag, den 20.6.2011 findet in Münster um 18 Uhr wieder eine Mahnwache auf dem Domplatz statt. Diesmal kurz vor der Abstimmung zum “Atomausstieg” in Berlin. Deshalb heißt es, der Regierung und auch der Opposition durch zahlreiche Teilnahme deutlich zu zeigen, dass ein sofortiger und unumkehrbarer Ausstieg aus der Atomenergie hier aus Münster gefordert wird. Kommt zu Hauf und beteiligt Euch auch an der Demonstration zur CDU-Zentrale.
“Ich habe abgetrieben” ………………… erklärten Frauen vor 40 Jahren im Stern
Am 8. Juni um 21.05 Uhr wird der Dokumentarfilm “Wir haben abgetrieben – Das Schweigen brechen” im Fernsehen zu sehen sein.
Vor 40 Jahren haben 374 Frauen in Deutschland, unter ihnen Senta Berger,
Alice Schwarzer und Romy Schneider, mit der STERN-Aktion “Ich habe
abgetrieben” Frauengeschichte geschrieben. Ihr mutiges Geständnis wurde zum Meilenstein der Frauenbewegung!
Doch trotz aller Errungenschaften sind Abtreibungen nach wie vor generell unter Strafe gestellt. Nur unter bestimmten Bedingungen bleibt ein Schwangerschaftsabbruch straffrei. Nicht nur ungewollt schwangere Frauen müssen sich bis heute mit dem Paragraph 218 StGB ff auseinandersetzen.
40 Jahre später sucht der Film Bekennerinnen von damals noch einmal auf und erzählt, wie die Aktion ihr Leben verändert hat. Dadurch entsteht ein Sittengemälde von vier Jahrzehnten Bundesrepublik, in der konservative Kräfte heute wieder dafür sorgen, dass das Thema Abtreibung an Brisanz gewinnt. http://gegen1000kreuze.blogsport.de/
Wir haben abgetrieben – Das Ende des Schweigens
Dokumentarfilm von Birgit Schulz und Annette Zinkant, Länge: 52‘
Redaktion: Claudia Cellarius Leitung Ulrike Dotzer (NDR/ARTE)
Produzent: Bildersturm Filmproduktion
Im Auftrag des NDR in Zusammenarbeit mit ARTE und RBB, 2011
Deutsche und französische Erstausstrahlung auf ARTE am 8. Juni 2011 um 21:05 Uhr
„…. 100 Jahre Internationaler Frauentag …. – ….. 140 Jahre Kampf gegen den § 218 StGB …“
In diesem Jahr wird zum 100sten Mal der Internationale Frauentag begangen. Vieles ist inzwischen erreicht, doch noch vieles ist trotz zahlreicher Änderungen nach wie vor frauendiskriminieren
d. Auch wenn Gleichberechtigung im Grundgesetz verankert ist und der Staat sich zu Gender Mainstreaming verpflichtet hat, wird Frauen das Selbstbestimmungsrecht und Gleichberechtigung vorenthalten. Immer wieder sind Forderungen nach gleichberechtigter politischer, ökonomischer, sozialer und bildungsmäßiger und kultureller Teilhabe laut geworden. „Für Brot & Rosen“, „Gleiche Arbeit – gleicher Lohn“, „Gegen Krieg und Militarisierung – für Frieden und Solidarität“, „das Frauenwahlrecht“, „Qualifizierte Bildung & Berufstätigkeit“, „das Selbstbestimmungsrecht & die Streichung des § 218“, „Radikale Arbeitszeitverkürzung“, „Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie“ oder „Internationale Solidarität“, „Gegen Männergewalt gegen Frauen“ „Gerechte Verteilung von Arbeit, Zeit & Geld“ waren bzw. sind Forderungen, die an diesem Tag immer wieder laut auf die Straßen getragen worden sind und dort gehört wurden.
Auch wenn konservative Frauen der Auffassung sind „100 Jahre sind genug“, so wissen viele nur zu gut: das Ziel ist lange nicht erreicht! Die Kämpfe für Frauenrechte müssen hier und heute weitergehen – der Internationale Frauentag ist nach wie vor unverzichtbar. Ein aktuelles Beispiel ist der 1000 Kreuze Marsch der sog. Lebensschützer am 12.3. durch Münster, um Frauen eine einzige Rolle als Hausfrau und Mutter aufzuzwingen. Der seit 1871 geltende § 218 StGB stellt einen Schwangerschaftsabbruch bis heute generell unter Strafe. Wie vor hundert Jahren so sagen wir auch heute: Frauen müssen über ihr eigenes Leben und über ihren Körper selbst entscheiden können! Der Kampf für Frauenrechte geht weiter so lange Frauen im privaten und öffentlichen Leben benachteiligt werden.
Frauenrechte sind Menschenrechte!
Das Autonome FrauenLesbenPlenum Münster ruft auf:
Kommt zur Kundgebung zum Internationalen Frauentag
am Samstag, den 12.3. ab 12.30 Uhr – 14.30 Uhr vors Rathaus.
Hier werden für
- die SPD-Frauen: Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft u. Forsch.
- den Deutschen Gewerkschaftsbund: Anna Weiß-Kumar
- Pro Familia: Adelheid Kubitz-Eber
- die GRÜNEN Frauen: Josefine Paul MdL
- das Bündnis Gegen1000KreuzeMarsch: N.N., N.N.
- die Prozessgruppe gegen1000Kreuze: N.N., N.N.
- DIE LINKEn –Frauen: Adeline Duvivier
über die erfolgreichen Kämpfe, die erlittenen Rückschläge, Teilerfolge oder nur scheinbar erreichten Ziele sprechen und Ausblicke in eine feministische Zukunft wagen.
Die Veranstalterinnen werden durch die Kundgebung führen und über die 100jährige Geschichte berichten.
______Feminismus ist das neue Pink!______ _________The F*- Word revisited_________
Das Autonome Frauenreferat des AStA der Fachhochschule Münster fragt: “Brauchen wir Feminismus heute eigentlich noch? Wir haben doch schon so viel erreicht?! Oder ist da doch noch was im Argen?” und lädt alle Interessierten zu
Vortrag und Diskussion mit der Berliner Kulturwissenschaftlerin Dr. Karin Windt ein.
Die Veranstaltung findet am 17.2.2011 um 19 Uhr im Hüfferstift – Raum 0.05 statt.








