Göttinnen – Heilige – Huren ?
Frauenhistorische Stadtrundgänge von Frauen für Frauen
Zu den „Frauenhistorische(n) Stadt-Rundgängen im Mai: Göttinnen - Heilige - Huren ?“ laden das Autonome Frauenreferat des AStA der Universität Münster und die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster alle interessierten Frauen jeden Mittwoch von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein.
Frauenbilder, Frauendarstellungen im öffentlichen Raum begleiten uns tagtäglich, fallen uns aber gar nicht mehr auf. Über dem Schloss wachen die zwei Göttinnen Nike und Fama, auch Göttin Diana ist dort zu finden. Mariendarstellungen befinden sich auf Plätzen, in und an Kirchen, heidnische Prophetinnen, Madonnen oder die Frau als Lustobjekt in bleiverglastem Fenster geben Hinweise.
Einige dieser prachtvollen Darstellungen werden wir aufsuchen, sie vorstellen, von ihnen erzählen, über ihren Einfluss diskutieren und anregen, sich auf die Suche nach weiteren zu machen.
Treffpunkt ist jeden Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz;
der Teilnehmerinnenbeitrag ist 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die nächsten Termine:
Mi. 8.5.2013 „Göttinnen – Heilige – Huren ?“
Mi. 15.5.2013 „Göttinnen - Heilige - Huren ?“
Mi. 22.5.2013 „Göttinnen - Heilige - Huren ?“
Mi. 29.5.2013 “Göttinnen - Heilige - Huren ?“
Mi. 05.6.2013 „Frauengeschichte(n) an der Stadtmauer.“ (Fahrradtour)
Mi. 12.6.2013 „Frauengeschichte(n) an der Stadtmauer.“ (Fahrradtour)
Mi. 19.6.2013 „Frauengeschichte(n) an der Stadtmauer.“ (Fahrradtour)
Mi. 26.6.2013 „Frauengeschichte(n) an der Stadtmauer.“ (Fahrradtour)
Mi. 03.7.2013 „Die kurze Zeit der Täufer_innen …“
Auch im Sommersemester 2013 gibt’s die “Frauenhistorischen Stadtrundgänge von Frauen für Frauen” mittwochs in Münster
Münster voll spannender Frauengeschichte(n) erleben!
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
“Berühmte & berüchtigte Frauen Münsters”
FRAUENHISTORISCHE STADTRUNDGÄNGE VON FRAUEN FÜR FRAUEN
Zum Frauenhistorischen Stadt-Rundgang im April: „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“ laden das Autonome Frauenreferat des AStA der Universität Münster und die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster alle interessierten Frauen jeden Mittwoch von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein.
Wenn es um berühmte & berüchtigte Frauen geht, dann fallen sofort die Namen Annette von Droste Hülshoff und Amalie von Gallitzin. Doch es gab nicht nur diese beiden. Auf den wöchentlichen Rundgängen im April werden verschiedene Frauen aus unterschiedlichen Jahrhunderten vorgestellt, die in besonderer Weise Aufmerksamkeit erregt haben, wie z.B. Anne -Geneviève de Bourbon-Condé, Herzogin von Longueville oder Katharina von Arnheim in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, Anna Theodora Schmedding als erste Bankerin in Münster oder die beiden Ehefrauen des Oberpräsidenten von Vincke. Auch von Ulrike Marie Meinhof als Friedensaktivistin und RAF-Terroristin wird die Rede sein.
Treffpunkt ist jeden Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum F- Haus (Fürstenberghaus), Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die nächsten Termine:
Mi. 03.4.2013 „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“
Mi. 10.4.2013 „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“
Mi. 17.4.2013 „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“
Mi. 24.4.2013 „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“
Mi. 08.5.2013 „Göttinnen - Heilige - Huren ?“
Mi. 15.5.2013 „Göttinnen - Heilige - Huren ?“
Mi. 22.5.2013 „Göttinnen - Heilige - Huren ?“
Mi. 29.5.2013 „Göttinnen - Heilige - Huren ?“
Mi. 05.6.2013 „Frauengeschichte(n) an der Stadtmauer.“ (Fahrradtour)
Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!
FRAUENHISTORISCHE STADTRUNDGÄNGE VON FRAUEN FÜR FRAUEN
Zum Frauenhistorischen Stadt-Rundgang im März: „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“ laden das Autonome Frauenreferat des AStA der Universität Münster und die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster alle interessierten Frauen jeden Mittwoch von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein.
Frauen kämpften zu allen Zeiten für ihre Rechte, sei es als Beginen, Bäuerinnen oder Täuferinnen, als Freiheits-kämpferinnen, Frauenrechtlerinnen oder Feministinnen. Sie verlangen ein freies, selbstbestimmtes Leben jenseits der vielfältigen Reglementierungen von Kaisern, Königen, Kirche, Kerlen oder der Rollenfixierung auf Kinder, Küche, Kirche.
Von diesen mutigen Münsteranerinnen wird zu hören sein. Davon, wie sie gelebt, wofür sie gekämpft, was sie bereits bzw. noch nicht erreicht haben oder auch, wo sie gescheitert sind. Zu erfahren ist unter anderem, warum die Frauen erst protestieren mussten, damit die ‚Gleichberechtigung von Frau und Mann‘ ins Grundgesetz kam, wie der Deutsche Frauenring sich in den 1950er Jahren für die Frauenrechte stark gemacht hat, wie die ‚Neue Frauenbewegung‘ den 8. März als Internationalen Frauenkampftag wieder entdeckte oder warum die Homosexuelle Frauengruppe Münster (HFM) sich in den 1970ern vor Gericht mit der Stadt streiten musste.
Treffpunkt ist jeden Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die nächsten Termine:
Mi. 27.2.2013 „Arbeit … gehörte schon immer zum Leben dazu.“
Mi. 06.3.2013 „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“
Mi. 13.3.2013 „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“
Mi. 20.3.2013 „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“
Mi. 27.3.2013 „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“
Mi. 03.4.2013 „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“
Mi. 10.4.2013 „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“
Mi. 17.4.2013 „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“
Mi. 24.4.2013 „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“
Mi. 08.5.2013 „Göttinnen - Heilige - Huren ?“
ONE BILLION RISING – Valentinstag einmal anders
Am 14. Februar werden auch in Münster Frauen Teil des ‘Weltweiten Aufstandes der Frauen’.
Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen oder in anderer Form misshandelt.
Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen, denen Gewalt angetan wird.
… ein unfassbares Greuel.
Eine Milliarde tanzender Frauen.
. Das ist eine Revolution!
ONE BILLION RISING … ist ein globales Aufbegehren, eine Einladung zum Tanz als Ausdruck unserer Kraft,
ein Akt weltweiter Solidarität, eine weltweite Demonstration der Gemeinsamkeit.
ONE BILLION RISING … das bedeutet, ins öffentliche und ins individuelle Bewusstsein zu rufen, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen.
ONE BILLION RISING … zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.
Hier in Münster findet die Tanz-Demonstration von 16.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr statt.
Treffpunkt ist an der Stubengasse.
16.00 Uhr – 16.45 Uhr: Stubengasse: Begrüßung durch das One Billion Rising Team Münster (OBR-Team), Tanzeinlage – Verlängerung Windhorststr. – Ludgeristr. (Tanzeinlage), – Prinzipalmarkt (Tanzeinlage), – Salzstr. (Tanzeinlage), – Heinrich Brüning Str. - Stubengasse (Tanzeinlage)
17.00 Uhr – 17.30 Uhr: Stubengasse: Filmpräsentation des öffiziellen OBR-Videos (gekürzte Fassung ohne nachgestellte Gewaltszenen) und anschließender Kundgebung (OBR-Team Münster, Frauennotruf Münster, AK gegen Gewalt an Frauen, Zartbitter, etc.)
Die Veranstalterinnen haben einen Tanz geschaffen, den alle mittanzen können. Termine für Proben und bald auch ein Anleitungsvideo zum Selbserlernen findet ihr auf deren Facebookseite. Kontakt: onebillionrising_ms@yahoo.de
Münster voll spannender Frauengeschichte(n)!
Gemälde von Luis Recardo Falero 1880
. Auch im Sommersemester 2013 gibt es die ‘Frauenhistorischen Stadt-Rundgänge von Frauen für Frauen’:
Münster ist voll spannender Frauengeschichte(n)!
Warum wurde ein Frauenkloster für die Gründung der Uni- versität aufgelöst, die Frauen aber von Studium und Bildung ausgeschlossen? Wie konnten Frauen trotzdem ein eigen- ständiges Leben führen, Bankerin, Lehrerin oder Hebamme werden?
Arbeit war für Frauen immer selbstverständlich, Anerkennung und gesellschaftlichen Status gab es dafür eher nicht. Frauen gehen ihre eigenen Wege, auch wenn sie in Vergessenheit geraten. Herrschaft, Zwangschristianisierung, Krieg und Gewalt, wirtschaftliche Entwicklung, Hexenverfolgung, Refor- mationen und Revolutionen, Industrialisierung, Rollenfixierung und der andauernde Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit veränderte das Leben aller Frauen in allen Jahrhunderten.
Wir, das Autonome Frauenreferat des AStAs der Universität Münster und die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster laden alle interessierten Frauen zu den Rundgängen mit monatlich wechselnden Schwerpunkten mittwochs von 16.30 – ca. 18.00 Uhr ein:
Februar 2013: Arbeit … gehörte schon immer zum Leben dazu.
März 2013: Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!
April 2013: Münsters berühmte & berüchtigte Frauen!
Mai 2013: Göttinnen - Heilige - Huren ?
Juni 2012: Frauengeschichte(n) an der Stadtmauer. (Fahrradtour)
Juli 2013: Die kurze Zeit der Täufer_innen …
August 2013: Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt.
September 2013: Bildung & Berufstätigkeit – hart erkämpfte Perspektiven!
Wir treffen uns jeden Mittwoch um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus, Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos: 0176/50195257 (Feiertags findet der Rundgang nicht statt.)
Arbeit … gehörte schon immer zum Leben dazu
FRAUENHISTORISCHE STADTRUNDGÄNGE VON FRAUEN FÜR FRAUEN
Zum Frauenhistorischen Stadt-Rundgang im Februar: „Arbeit … gehörte schon immer zum Leben dazu“ laden das Autonome Frauenreferat des AStA der Uni Münster und die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster alle interessierten Frauen jeden Mittwoch von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein.
Frauen arbeiteten zu allen Zeiten und in allen Bereichen. Warum aber wurden sie aus bestimmten Tätigkeits-bereichen verdrängt, für andere jedoch besonders geeignet gehalten? Woher wissen wir, was Frauenarbeit vor ca. 1200 Jahren hieß? Diesen und weiteren Fragen rund um die von Frauen geleistete Arbeit werden wir nachgehen und Frauen vorstellen, die sich trotz aller Widrigkeiten ihren vielseitigen Tätigkeiten z.B. als Begine oder Bäuerin, Marktfrau oder Medizinerin, als Dienstmagd oder Handwerkerin, Waschfrau oder Händlerin, als Eigenhörige oder Regentin, Lehrerin, Bankerin, Erzieherin, Künstlerin oder Gärtnerin oder auch in kaiserlichem Auftrag nachgegangen sind.
Treffpunkt ist jeden Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die nächsten Termine:
Mi. 30.1.2013: „Die kurze Zeit der Täufer_innen“
Mi. 06.2.2013 „Arbeit … gehörte schon immer zum Leben dazu“
Mi. 13.2.2013 „Arbeit … gehörte schon immer zum Leben dazu“
Mi. 20.2.2013 „Arbeit … gehörte schon immer zum Leben dazu“
Mi. 27.2.2013 „Arbeit … gehörte schon immer zum Leben dazu“
Mi. 06.3.2013 „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“
Mi. 13.3.2013 „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“
Mi. 20.3.2013 „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“
Mi. 27.3.2013 „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“
Mi. 03.4.2013 „Berühmte & berüchtigte Frauen!“
“Die kurze Zeit der Täufer_innen”
Zum Frauenhistorischen Stadt-Rundgang: “Die kurze Zeit der Täufer_innen” laden das Autonome Frauenreferat des AStA der Universität Münster und die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster alle interessierten Frauen jeden Mittwoch im Januar von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein.
Zeitlich geht es knapp 500 Jahre zurück in die Geschichte. In großer Zahl hatten sich Frauen 1534 in Münster der ‘Täuferischen Bewegung’ angeschlossen. Sie verbanden damit die Hoffnung auf ein freieres und gerechteres Leben. Doch es kam ganz anders in der ‘Stadt der Frauen’.
In den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts, den frühen Jahren der Reformation sollte eine Erneuerung der Christlichen Kirche erreicht werden. Doch die Unzufriedenheit mit den herrschenden Verhältnissen und der alten Kirche führten zu verschiedenen sozial-revolutionären und reformatorischen Bewegungen, deren Mitglieder als Ketzer_innen verfolgt, eingesperrt und hingerichtet wurden. Zu ihnen gehörten auch die sog. Wiedertäufer, die für kurze Zeit die Herrschaft in Münster erlangt hatten.
Treffpunkt ist jeden Mittwoch um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus) am Domplatz; der Teilnahmebeitrag ist 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Schwerpunktthemen der “Frauenhistorischen Stadtrundgänge von Frauen für Frauen” sind im
Januar 2013: Die kurze Zeit der Täufer_innen
Februar 2013: Arbeit … gehörte schon immer einfach dazu
März 2013: Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!
April 2013: Berühmte & berüchtigte Frauen
Mai 2013: Göttinnen - Heilige - Huren ?
Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen.
“Das Schweigen durchbrechen” – Frauenbewegung gegen sexualisierte Gewalt in Nicaragua
Täglich gehen zehn Anzeigen wegen sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in den Behörden Nicaraguas ein. Eine ungeheuer hohe Zahl angesichts derart grausamer Verbrechen – und doch ist das nur die Spitze des Eisberges. Sexualisierte Gewalt, wie sie Frauen und Mädchen überall auf dieser Welt erleben, ist ein massiver Angriff auf die Persönlichkeit, auf das intimste Selbst des Menschen. Meistens schweigen die Betroffenen und versuchen zu vergessen, doch der tiefe Riss in der Seele bleibt. Einen Weg aus dem täglichen Alptraum bietet die nicaraguanische Organisation „Aguas Bravas“. Dort bekommen betroffene Frauen die Möglichkeit das Erlebte zu benennen und zu verarbeiten.
„Das Schweigen durchbrechen“
kommen am Freitag, den 26.10.2012 drei Frauen aus der Organisation Aguas Bravas (Wildwasser) in Nicaragua nach Münster. Auf der Veranstaltung um 19:30 Uhr in der Aula der ESG, Breul 43 werden Brigitte Hauschild, Nora Rugama und Zoraida Sosa über die aktuelle Situation von Frauen in Nicaragua und ihren Kampf gegen sexualisierte Gewalt berichten. Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung wir organisiert und unterstützt von:
Christliche Initiative Romero (CIR)
Münster voll spannender Frauengeschichte(n) erleben
Auch im Wintersemester 12/13 gibt es die “Frauenhi-storischen Stadt-Rundgänge von Frauen für Frauen”.
Münster ist voll spannender Frauengeschichte(n)!
Warum wurde ein Frauenkloster für die Gründung der Universität aufgelöst, die Frauen aber von Studium und Bildung ausgeschlossen? Wie konnten Frauen trotzdem ein eigenstäniges Leben führen, Lehrerinnen oder Hebammen werden?
Arbeit war für Frauen immer selbstverständlich, Anerkennung und gesellschaftlichen Status gab es dafür eher nicht. Frauen gehen ihre eigenen Wege, auch wenn sie in Vergessenheit geraten. Herrschaft, Krieg und Gewalt, Zwangschristianisierung, wirtschaftliche Entwicklung, Handel und Handwerk, Hexenverfolgung, Reformationen und Revolutionen, Industrialisierung, Rollen-fixierung und der andauernde Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit veränderte das Leben aller Frauen in allen Jahrhunderten.
Wir, das Autonome Frauenreferat des AStAs der Universität Münster und die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster, möchten alle interessierten Frauen zu den Rundgängen mit jeweils eigenen Schwerpunkten mittwochs von 16.30 h – ca. 18.00 h einladen:
Oktober 2012: Bildung – für Frauen sch(w)ier unmöglich!
November 2012: Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt.
Dezember 2012: Frauengeschichten an der Stadtmauer. (Fahrradtour)
Januar 2013: Die kurze Zeit der Täufer_innen …
Februar 2013: Arbeit … – gehörte schon immer einfach zum Leben dazu.
März 2013: Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!
Wir treffen uns mittwochs um 16.30 Uhr am Fürstenberghaus (Eingang zum F-Haus), Domplatz; der Teilnahmebeitrag liegt bei 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. (Am 3.10. und in den Weihnachtsferien finden die Veranstaltungen nicht statt.)
Infos gibt es bei der Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster Tel. 0176/50195257,
Infos zur Künstlerin und zum Bild unter http://www.fembio.org/biographie.php










