Frauen kämpfen für ihr Recht

Januar 16, 2018 at 3:49 pm (Aktuelles, Frauen aktiv) (, , , , , , , , , )

Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V.
Pressekontakt: Marion Böker
Tel
.: +49-(0) 30-41702011,
+49 (0) 1739377240
E-Mail: info@boeker-consult.de


PRESSEINFORMATION 01/2018

Gera & Berlin 15.01.2018


UN-Forderung nach Ausgleichsfonds für die in der DDR geschiedenen Frauen ist unverzüglich einzuleiten
.                                        – Koalitionsvertrag muss Ende des Rentenunrechts beinhalten

 „Die Regierung muss sich endlich mit uns an einen Tisch setzen. Der Koalitionsvertrag soll einen Ausgleichsfonds für die Anerkennung unserer Rentenansprüche nennen. Die kommende Regierung muss deutlich zeigen, dass der UN-Menschenrechtsausschuss CEDAW mit dieser Forderungen respektiert wird. Unsere Frauen haben 28 Jahre gewartet. Das ist genug Entwürdigung!“, macht sich Barbara Riechert (Vorstand, Verein der in der DDR geschiedenen Frauen) Luft, nachdem der Vorstand die Sondierungsergebnisse besprochen hat. Eva Wenzel (Vorstand): „Unsere Frauen haben gezeigt, dass wir im Recht sind. Man hat uns einen Teil der erarbeiteten Rente vorenthalten. Wir müssen mit über 65 bis 80 arbeiten. Selbst die UNO sagt, die Regierung muss uns die Renten vollständig bezahlen. Wann tut sie das?“ Der Vorstand und die Städtegruppen des Vereins werden weiter arbeiten: sie schreiben neue Briefe, treffen Abgeordnete.

„Wir sehen nichts Konkretes im Sondierungspapier. Es muss Geld für den Fonds her. Das wollen wir schriftlich“, so B. Riechert, „Frau Merkel und Herr Schulz“ müssen sich dazu bekennen.“ Sie wird mit den Leiterinnen der Städtegruppen in den nächsten Wochen eine Forderungsliste zur Gestaltung des Ausgleichsfonds und der Entschädigung besprechen.

Im Sondierungspapier ist die Rede von „Anerkennung der Lebensleistung“. Rente soll „gerecht und zuverlässig“ sein. Für die DDR-Geschiedenen ist das Unrecht nicht mit einem Wechsel von Grundsicherung zu der in Aussicht gestellten „Grundrente“ aufgehoben. Es würde eher verfestigt. Sie sind keine Bedürftigen und beantragen selten Grundsicherung. Eher gehen sie hochbetagt arbeiten. Sie fordern endlich – mit der UN auf ihrer Seite- die Anerkennung, Überleitung, Aus- und Nachzahlung eigens erworbener Rentenansprüche.

„Ich bin 2010 zur UN gereist, für unsere Recht. Ich schreibe seit einem Jahrzehnt die Ministerien an. 2017 forderte der UN-CEDAW-Ausschuss einen Ausgleichsfonds für uns. Der will 2019 Ergebnisse sehen. Wenn die Bundesregierung nicht handelt, setzt sie Menschenrechte insgesamt aufs Spiel,“ so Hanna Kirchner, die 2011 in Magdeburg sogar Menschenrechte studiert hat. Eine andere sagt, sie könne mit Geld aus einem Fonds wenigstens die Beerdigungskosten selbst zahlen. Viele UnterstützerInnen befürchten, dass junge Menschen noch mehr Vertrauen in Demokratie verlieren, wenn der Staat Unrecht begeht und damit so durchkommt. Eine finanzielle Lösung ist auch aus demokratischem Grund dringend nötig. Der Staat darf sich nicht wegducken: er muss Fehler korrigieren.

Was sonst will man im Frühjahr 2019 der UN sagen, wenn diese die Umsetzung prüft.

Im Juni im Bundestag und im Wahlkampf haben viele CDU- und SPD-Abgeordnete versprochen, die UN-Forderungen vom Februar/März 2017 umzusetzen. Die Frauen warten.

Der Verein mit den 33 Städtegruppen, 3000 Mitglieder (300.000 Betroffene) kämpfen seit 28 Jahren für ihr Recht. Alle Gerichte wurden befasst, keine politische Lobbyebene ausgelassen. Eine Wanderausstellung ist seit 2 Jahren ausgebucht. Eine Broschüre dokumentiert die Ausstellung und die Forderung des Überprüfungsausschusses Des UN-Abkommens über die Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau (CEDAW).

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Frauengeschichte(n) entlang des Aa-Seitenwegs

Januar 7, 2018 at 3:18 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, Frauen-Stadtrundgaenge Muenster, Frauenhistorische Stadt-Rundgänge in Münster, Frauenhistorische Stadtführungen von Frauen für Frauen, Frauenhistorische Stadtrundgänge in Münster, Frauenhistorisches, Münster, Stadtführungen, Stadtrundgang in Münster, Stadtrundgänge, Stadtrundgänge in Münster, Termine) (, , , , , , , , , , , , , , , , )

.  FRAUENHISTORISCHE       STADTRUNDGÄNGE     VON  FRAUEN  FÜR  FRAUEN  .

Universitaet / Akademie Ms bleibt Frauen verschlossen, Muenster 1892


Zum Frauenhistorischen Stadt-Rundgang im Januar mit dem Thema: „Frauengeschichte(n) entlang des Aa-Seitenwegs“  laden die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster, das Gleichstellungsreferat des AStA der Fachhochschule Münster und das Autonome Frauenreferat des AStA der Universität Münster alle interessierten Frauen an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein.

Wir werden uns auf die Suche nach Hildegard von Bingen machen und Fragen nachgehen, wie: Hat es in der kleinen Siedlung Mimigernaford Frauenarbeits-häuser gegeben? Galt  im Mittelalter auch für Frauen: ‚Stadtluft macht frei!‘? Warum erhielten  Beginen zunächst päpstlichen Schutz, erfuhren später aber Druck und Verfolgung? Wo lagen die Armenhäuser für Frauen? Wie konnten die Adligen Stiftsdamen des Klosters Liebfrauen/Überwasser deren Auflösung verhindern?  Diesen und weiteren Fragen zur Lebenssituation von Frauen durch die Jahrhunderte werden wir entlang des Aa-Seitenwegs nachgehen. Auch über Münsters Badestuben oder die Auseinander-setzungen um die Kleinkinderbewahranstalten zwischen 1840 und 1860 wird etwas zu hören sein.

Treffpunkt ist jeden zweiten und dritten Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt  6,00 €, ermäßigt  4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.   Bei Regenwetter finden die Rundgänge nicht statt.

Infos unter unter      http://www.frauen-stadtrundgaenge-muenster.de
oder Tel.  0176 / 50195257 (Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster)

Die nächsten Termine:
Mi. 10.01.2018           „Frauengeschichte(n) entlang des Aa-Seitenweges“
Mi. 17.01.2018           „Frauengeschichte(n) entlang des Aa-Seitenweges“

Mi. 14.02.2018           „Göttinnen  –  Heilige  –  Huren ?“
Mi. 21.02.2018           „Göttinnen  –  Heilige  –  Huren ?“

Mi. 14.03.2018           „Frauenrechte fordern wir!“

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Muenster 2018: Die ‚Frauenhistorische(n) Stadtrundgaenge‘ von Frauen für Frauen

Dezember 23, 2017 at 4:10 pm (Frauen aktiv, Frauen-Stadtrundgaenge Muenster, Frauenhistorische Stadt-Rundgänge in Münster, Frauenhistorische Stadtführungen von Frauen für Frauen, Frauenhistorische Stadtrundgänge in Münster, Frauenhistorisches, Münster, Stadtführungen, Stadtrundgang in Münster, Stadtrundgänge, Stadtrundgänge in Münster, Termine) (, , , , , , , , , , , , , , , , , )

Gemälde von Artemisia Gentileschki 1617/18

             Artemisia Gentileschi*

Münster voll spannender Frauengeschichte(n)!

Warum wurde ein Frauenkloster für die Gründung der Universität aufgelöst,
die Frauen aber von Studium und Bildung ausgeschlossen? Wie konnten Frauen trotzdem ein eigenständiges Leben führen, Bankerin, Lehrerin oder Hebamme werden? Wo und wie lebten die Beginen in der Stadt?  Diese und viele andere Fragen zu Münsters  Frauengeschichte  leiten uns. Arbeit war für Frauen immer selbstverständlich, Anerkennung und gesellschaftlichen Status gab es dafür eher nicht. Frauen gehen ihre eigenen Wege, auch wenn sie in Vergessenheit geraten. Herrschaft, Krieg und Gewalt, Zwangschristianisierung, wirtschaftliche Entwicklung, Reformationen und Revolutionen, Hexenverfolgungen, Neuzeit und  Industrialisierung, Rollenfixierung und der ständige Kampf um Gerechtig-keit und Freiheit veränderte das Leben aller Frauen in allen Jahrhunderten.

Wir, die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster, das Gleichstellungsreferat des FH-AStA und das Autonome Frauenreferat des AStAs der Universität Münster laden alle interessierten Frauen zu den Rundgängen mit monatlich wechselnden Schwerpunkten an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein:

Januar 2018:        Frauengeschichte(n) entlang des Aa-Seitenwegs.

Februar 2018:      Göttinnen  –  Heilige  –  Huren ?   

März 2018:            Frauenrechte fordern wir!

April 2018:            Trotz Fleiß kein Preis.

Mai 2018:              Die kurze Zeit der Täufer*innen …

Juni 2018:             Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt.

Juli 2018:              Berühmte & berüchtigte Frauen Münsters.

August 2018:        Göttinnen  –  Heilige  –  Huren ?

Sept. 2018:            Münsters Kunst  und Kultur schaffende Frauen.

Oktober 2018:      Herr Käthe und Fräulein Luther

November 2018:  Die kurze Zeit der Täufer*innen …     

Dezember 2018:  Nur Mut Frauen!

Wir treffen uns an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat um 16.30 Uhr am Eingang zum  Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz;  der Teilnahmebeitrag ist  6,00 €, ermäßigt  4,00 €.       Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Kommt einfach vorbei.                (Bei schlechtem Wetter u. an Feiertagen findet kein Rundgang statt.)
Eine direkte Buchung ist auch möglich. Thema und Zeitpunkt wählen Sie dann selbst!                               Anfragen bitte an a.neugebauer@muenster.de

Weitere Infos unter
http://frauen-stadtrundgaenge-muenster.de
oder      Tel.  0176/50195257  (Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster)

*„Judith und die Magd“ – Gemälde von Artemisia Gentileschi – 1617/1618:     www.fembio.org/biographie.php

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„Nur Mut Frauen!“

Dezember 1, 2017 at 2:40 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, Frauen-Stadtrundgaenge Muenster, Frauenhistorische Stadt-Rundgänge in Münster, Frauenhistorische Stadtführungen von Frauen für Frauen, Frauenhistorische Stadtrundgänge in Münster, Münster, Stadtführungen, Stadtrundgang in Münster, Stadtrundgänge, Stadtrundgänge in Münster, Termine) (, , , , , , , , , , , , , , , )

FRAUENHISTORISCHE     STADTRUNDGÄNGE     VON  FRAUEN  FÜR  FRAUEN

Euro-Marsch 1997

Zum Frauenhistorischen Stadt-Rundgang im Dezember: „Nur Mut Frauen!“  laden die Arbeits-gruppe Frauengeschichte Münster, das Autonome Frauenreferat des AStA der Univer-sität und das Gleichstellungsreferat des AStA der Fachhochschule Münster alle interessierten Frauen jeden Mittwoch  von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein.

Frauen kämpften zu allen Zeiten für ihre Rechte und ließen sich nicht einfach ‚die Butter  vom Brot nehmen‘. Sie kämpften als Beginen, Bäuerinnen oder Täuferinnen, als Mägde, Händlerinnen oder Handwerkerinnen,  als Erbinnen oder Revolutionärinnen, als Frauenrechtlerinnen oder Feministinnen. Ihr Verlangen galt einem freien, selbstbestimmten Leben jenseits der 3 K‘s, der Reglementierungen von Königen, Kirchen, Kerlen oder der Rollenfixierung auf Kinder, Küche, Kirche. Von diesen mutigen Münsteranerinnen wird bis Weihnachten zu hören sein. Davon, wie sie gelebt, wofür sie gekämpft und was sie für sich und andere erreicht haben.

Treffpunkt ist jeden Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt  6,00 €, ermäßigt  4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn es regnet finden die Rundgänge nicht statt.

Infos unter      http://www.frauen-stadtrundgaenge-muenster.de
http://www.kalinen.wordpress.com/category/frauenhistorisches
oder Tel. 0176 / 50195257 (Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster)

Die nächsten Termine:

Mi. 06.12.2017       „Nur Mut Frauen!“
Mi. 13.12.2017            „Nur Mut Frauen!“
Mi. 20.12.2017           „Nur Mut Frauen!“

Mi. 27.12.2017  und    Mi. 06.01.2018 finden keine Rundgänge statt

Mi. 10.01.2018       Frauengeschichte(n) entlang des Aa-Seitenwegs.
Mi. 17.01.2018           Frauengeschichten(n) entlang des Aa-Seitenwegs.

Mi. 14.02.2018      Göttinnen  –  Heilige  –  Huren ?

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„Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt“

Mai 29, 2017 at 4:46 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, Frauen-Stadtrundgaenge Muenster, Frauenhistorische Stadt-Rundgänge in Münster, Frauenhistorische Stadtführungen von Frauen für Frauen, Frauenhistorische Stadtrundgänge in Münster, Frauenhistorisches, Münster, Stadtführungen, Stadtrundgang in Münster, Stadtrundgänge, Stadtrundgänge in Münster, Termine) (, , , , , , , , , , , , , , , , )

    FRAUENHISTORISCHE    STADTRUNDGÄNGE      VON  FRAUEN  FÜR  FRAUEN

Zum Frauenhistorischen Stadt-Rundgang von Frauen für Frauen im Juni: „Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt“  laden die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster, das Autonome Frauenreferat des AStA der Uni und das Gleichstellungsreferat des FH-AStA Münster alle interessierten Frauen jeden Mittwoch  von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein.

In der Frühen Neuzeit des 16./17. Jahrhunderts, nicht im angeblich finsteren Mittelalter, wurden  auch in Münster Frauen der Zauberei verdächtigt und als Hexen verfolgt.  Auch Kurfürst Ferdinand von Bayern, von 1612 – 1650 auch Fürstbischof von Münster, gilt als maßgeblicher Förderer der sog. Hexenprozesse. An verschiedenen Orten werden wir über einzelne Schicksale berichten und den gerichtlichen Ablauf beschreiben, der heute als grausames Unrecht gesehen wird. Auch andere  verfolgte Vergehen  von Frauen im frühneuzeitlichen  Münster kommen zur Sprache: die Verletzung der Ehre, Diebstahl, Unfriedsamkeit, Streitlust oder Sittendelikte wie Kindsmord, Kuppelei, Gewalt in der Ehe oder Prostitution.

Treffpunkt ist jeden Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), am Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt  6,00 €, ermäßigt  4,00 €.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.  Bei Regen finden die Rundgänge nicht statt.

Infos unter  http://www.frauen-stadtrundgaenge-muenster.de
                      oder   Tel. 0176 – 50195257  (Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster)

Die nächsten Termine:
Mi. 07.06.2017           „Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt“
Mi. 14.06.2017           „Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt“
Mi. 21.06.2017           „Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt“
Mi. 28.06.2017           „Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt“

Mi. 05.07.2017           „Frauengeschichte(n) entlang des Aa-Seitenweges“
Mi. 12.07.2017           „Frauengeschichte(n) entlang des Aa-Seitenweges“
Mi. 19.07.2017           „Frauengeschichte(n) entlang des Aa-Seitenweges“
Mi. 26.07.2017           „Frauengeschichte(n) entlang des Aa-Seitenweges“

Mi. 02.08.2017           „Göttinnen  –  Heilige  –  Huren ???“

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Muensters ‚Frauenhistorische Stadtrundgaenge von Frauen für Frauen‘ im Sommersemester 2017

März 27, 2017 at 3:11 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, Frauen-Stadtrundgaenge Muenster, Frauenhistorische Stadt-Rundgänge in Münster, Frauenhistorische Stadtführungen von Frauen für Frauen, Frauenhistorische Stadtrundgänge in Münster, Frauenhistorisches, Münster, Stadtführungen, Stadtrundgang in Münster, Stadtrundgänge, Stadtrundgänge in Münster, Termine) (, , , , , , , , , , , , , , , )

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Frauenrechte fordern wir!

Februar 21, 2017 at 8:19 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, Frauen-Stadtrundgaenge Muenster, Frauenhistorische Stadt-Rundgänge in Münster, Frauenhistorische Stadtführungen von Frauen für Frauen, Frauenhistorische Stadtrundgänge in Münster, Frauenhistorisches, Münster, Stadtführungen, Stadtrundgang in Münster, Stadtrundgänge, Stadtrundgänge in Münster, Termine) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , )

   FRAUENHISTORISCHE  STADTRUNDGÄNGE  VON  FRAUEN  FÜR  FRAUEN

  Zum Frauenhistorischen Stadt-Rundgang im März: „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“  laden die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster, das Autonome Frauenreferat des AStA der Universität und das Gleichstellungsreferat des AStA der Fachhochschule Münster alle interessierten Frauen jeden Mittwoch  von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein. 

Frauen kämpften zu allen Zeiten für ihre Rechte, sei es als Beginen, Bäuerinnen oder Täuferinnen, als Mägde oder Freiheitskämpferinnen, Frauenrechtlerinnen oder Feministinnen.   Sie verlangten ein freies, selbstbestimmtes Leben jenseits der drei Ks, der Reglementierungen von Königen, Kirchen, Kerlen oder der Rollenfixierung auf Kinder, Küche, Kirche. Von diesen mutigen Münsteranerinnen wird zu hören sein. Davon, wie sie gelebt, wofür sie gekämpft, was sie erreicht haben, aber auch, wo sie gescheitert sind.  Erzählt wird, warum die Frauen erst protestieren mussten, damit die ‚Gleichberechtigung von Frau und Mann‘ 1949 ins Grundgesetz kam, wie der Deutsche Frauenring sich in den 1950er Jahren für die Frauenrechte stark gemacht hat, wie die ‚Neue Frauenbewegung‘ den 8. März als Internationalen Frauenkampftag wiederentdeckte oder warum die Homosexuelle Frauen-gruppe Münster (HFM) sich in den 1970ern mit der Stadt vor Gerichten streiten musste.

Treffpunkt ist jeden Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt  6,00 €, ermäßigt  4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn es regnet finden die Rundgänge nicht statt.

Infos unter      http://www.frauen-stadtrundgaenge-muenster.de
oder Tel. 0176 / 50195257 (Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster)

Die nächsten Termine:
Mi. 01.03.2017           „Der Kampf um Frauenrechte.“
Mi. 08.03.2017           „Der Kampf um Frauenrechte.“
Mi. 15.03.2017           „Der Kampf um Frauenrechte.“
Mi. 22.03.2017           „Der Kampf um Frauenrechte.“
Mi. 29.03.2017           „Der Kampf um Frauenrechte.“

Mi. 05.04.2017           „Trotz Fleiß kein Preis!“
Mi. 12.04.2017           „Trotz Fleiß kein Preis!“
Mi. 19.04.2017           „Trotz Fleiß kein Preis!“
Mi. 26.04.2017           „Trotz Fleiß kein Preis!“

Mi. 03.05.2017           „Die kurze Zeit der Täufer*innen …“

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„Die kurze Zeit der Täufer*innen“

November 24, 2016 at 5:47 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, Frauen-Stadtrundgaenge Muenster, Frauenhistorische Stadt-Rundgänge in Münster, Frauenhistorische Stadtführungen von Frauen für Frauen, Frauenhistorische Stadtrundgänge in Münster, Frauenhistorisches, Münster, Stadtführungen, Stadtrundgang in Münster, Stadtrundgänge, Stadtrundgänge in Münster, Termine) (, , , , , , , , , , , , , , , , )

FRAUENHISTORISCHE  STADTRUNDGÄNGE  VON  FRAUEN  FÜR  FRAUEN

- Hille Feicken - die Judith von Münster

– Hille Feicken – die Judith von Münster

Zum „Frauenhistorischen Stadt-Rundgang: Die kurze Zeit der Täufer*innen“  im Dezember laden die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster,  das Autonome Frauenreferat des AStA der Universität und das Gleichstellungsreferat des AStA der Fachhochschule Münster alle interessierten Frauen am Mittwoch, den 7., 14. und 21. Dezember von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein.
Zeitlich geht es knapp 500 Jahre zurück in die Geschichte. Frauen hatten sich  1534  in großer Zahl der ‚Täuferischen Bewegung‘ in Münster angeschlossen. Sie verbanden damit die Hoffnung auf ein gerechteres und freieres Leben. Doch es kam ganz anders in der ‚Stadt der Frauen‘, auch Neues Jerusalem genannt, die so hieß, weil ca. 75 % bis 80 % der damaligen Einwohner*innen Frauen und Kinder waren.

In den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts, den frühen Jahren der Reformation wurde eine Erneuerung der Christlichen Kirche  angestrebt. Doch die  Unzufriedenheit mit den herrschenden Verhältnissen und der alten Kirche gingen viel weiter. Sie führten zu verschiedenen sozial-revolutionären und reformatorischen Bewegungen, deren Mitglieder als Aufrührer*innen oder Ketzer*innen  verfolgt und hingerichtet wurden. Zu ihnen gehörten auch die  sog. Wiedertäufer, die für kurze Zeit die Herrschaft in Münster erlangt hatten. Im Mittelpunkt der Rundgänge steht das Leben der Frauen in dieser Zeit.

Treffpunkt ist mittwochs um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz;  der Teilnahmebeitrag beträgt  6,00 €, ermäßigt  4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Regenwetter findet der Rundgang nicht statt.
Infos unter http://www.frauen-stadtrundgaenge-muenster.de oder Tel. 0176 / 50195257.

Die nächsten Termine:
Mi. 07.12.2016        „Die kurze Zeit der Täufer*innen …“
Mi. 14.12.2016           „Die kurze Zeit der Täufer*innen …“
Mi. 21.12.2016           „Die kurze Zeit der Täufer*innen …“

Mi. 28.12.2016            findet kein Rundgang statt
Mi. 04.01.2017            findet kein Rundgang statt

Mi. 11.01.2017          „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“
Mi. 18.01.2017            „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“
Mi. 25.08.2017            „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“

 Mi. 01.02.2017       „Göttinnen  –  Heilige  –  Huren ?“

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One Billion Rising – Eine Milliarde erhebt sich und singt: Zerbrich die Ketten!

November 13, 2016 at 5:39 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, Münster, Soziales, Termine) (, , , , , , , , )

onebillionrising2017s

Am 14. Februar 2017 wird es auch in Münster wieder heißen:
„Frauen der Welt, erhebt Euch und steht auf für Eure Rechte! Tanzt bis die Erde erbebt und seid solidarisch mit denen, die es (noch) nicht alleine schaffen! Menschen der Welt, seid liebevoll, seht hin und helft, wenn Ihr Unrecht seht!“

Mit dem Aufruf 2013 „Eine Milliarde erhebt sich – One Billion Rising“ ist eine weltweite Bewegung entstanden, um jegliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen öffentlich zu machen, sie anzuprangern und zu beenden. Frauen wird Mut gemacht aufzustehen und zu handeln. Sie wollen lernen, sich selbst und auch anderen dadurch zu helfen. Die eine „Milliarde“ verweist auf eine UN-Statistik, wonach eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung werden.

Vor ca. 50 Jahren protestierten Frauen zum ersten Mal in der BRD auf der Straße gegen Männergewalt an Frauen und Mädchen. Sie riefen: „Frauen erhebt Euch und die Welt erlebt Euch!“  oder auch „Frauen, hört ihr Frauen schreien, lasst die Frauen nicht allein!“

2013 wurde zum ersten Mal zum globalen Aufstand gegen Gewalt an Frauen und Mädchen aufgerufen. Und in über 200 Ländern wurde daraufhin die „Aktion One Billion Rising“ geplant und am 14. Februar getanzt. Seitdem haben sich Koalitionen gebildet, Organisationen vernetzten sich und weltweit finden immer mehr Frauen den Mut, sich zu wehren und füreinander einzustehen.

onebillionrising-muenster

Auch in Münster rufen die Organisatorinnen zum fünften Mal zur Beteiligung am 14.2.2017 an der weltweiten Aktion auf, um sich öffentlich trommelnd, singend und tanzend gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen zur Wehr zu setzen.

Eine Milliarde erhebt sich – One Billion Rising –
und singt: Break the Chain – Zerbrich die Ketten.
Seien auch Sie dabei.  Am Dienstag, den 14. 2. 2017
um 17.30 Uhr an der Stubengasse.

 

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Eine, zwei, drei … viele Frauenbewegungen

Oktober 27, 2016 at 9:51 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, Frauen-Stadtrundgaenge Muenster, Frauenhistorische Stadt-Rundgänge in Münster, Frauenhistorische Stadtführungen von Frauen für Frauen, Frauenhistorische Stadtrundgänge in Münster, Frauenhistorisches, Münster, Stadtführungen, Stadtrundgang in Münster, Stadtrundgänge, Termine) (, , , , , , , , , , , , , , , )

FRAUENHISTORISCHE  STADTRUNDGÄNGE  VON  FRAUEN  FÜR  FRAUEN

Beginen im 12. Jh.

Beginen im 12./13. Jh.

Zum Frauenhistorischen Stadt-Rundgang im November mit dem Thema: „Eine, zwei, drei … viele Frauenbewegungen“  laden die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster, das Gleichstellungsreferat des AStA der Fachhochschule Münster und das Autonome Frauenreferat des AStA der Universität Münster alle interessierten Frauen jeden Mittwoch von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein.

Johanna von Flandern - Stifterin von Beginenhöfen

Johanna von Flandern – Stifterin vieler Beginenhöfe

Spuren von Frauen in Bewegungen lassen sich nicht so leicht finden, doch es werden immer mehr starke Frauen, einfache und mächtige, die entdeckt werden. Das gilt für reformatorische Bewegungen im Mittelalter und der Frühen Neuzeit ebenso, wie für die revolutionären Zeiten.  Es werden passende Orte aufgesucht und Frauen aus religiösen, revolutionären, bürgerlichen, demokratischen, sozialistischen und feministischen Bewegungen vorgestellt.

Treffpunkt ist jeden Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt  6,00 €, ermäßigt  4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.   Bei Regenwetter finden die Rundgänge nicht statt.

Weitere Infos unter
http://www.frauen-stadtrundgaenge-muenster.de
oder Tel.  0176 / 50195257

Die nächsten Termine:

Mi. 02.11.2016           „Eine, zwei, drei … viele Frauenbewegungen.“
Mi. 09.11.2016           „Eine, zwei, drei … viele Frauenbewegungen.“
Mi. 16.11.2016           „Eine, zwei, drei … viele Frauenbewegungen.“
Mi. 23.11.2016           „Eine, zwei, drei … viele Frauenbewegungen.“
Mi. 30.11.2016           „Eine, zwei, drei … viele Frauenbewegungen.“

Mi. 02.12.2016           „Die kurze Zeit der Täufer*innen“
Mi. 09.12.2016           „Die kurze Zeit der Täufer*innen …“
Mi. 16.12.2016           „Die kurze Zeit der Täufer*innen …“

Mi. 04.01.2017           findet der Rundgang nicht statt.
Mi. 11.01.2017           „Münsters berühmte & berüchtigte Frauen“      

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