Frauen kämpfen für ihr Recht

Januar 16, 2018 at 3:49 pm (Aktuelles, Frauen aktiv) (, , , , , , , , , )

Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V.
Pressekontakt: Marion Böker
Tel
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PRESSEINFORMATION 01/2018

Gera & Berlin 15.01.2018


UN-Forderung nach Ausgleichsfonds für die in der DDR geschiedenen Frauen ist unverzüglich einzuleiten
.                                        – Koalitionsvertrag muss Ende des Rentenunrechts beinhalten

 „Die Regierung muss sich endlich mit uns an einen Tisch setzen. Der Koalitionsvertrag soll einen Ausgleichsfonds für die Anerkennung unserer Rentenansprüche nennen. Die kommende Regierung muss deutlich zeigen, dass der UN-Menschenrechtsausschuss CEDAW mit dieser Forderungen respektiert wird. Unsere Frauen haben 28 Jahre gewartet. Das ist genug Entwürdigung!“, macht sich Barbara Riechert (Vorstand, Verein der in der DDR geschiedenen Frauen) Luft, nachdem der Vorstand die Sondierungsergebnisse besprochen hat. Eva Wenzel (Vorstand): „Unsere Frauen haben gezeigt, dass wir im Recht sind. Man hat uns einen Teil der erarbeiteten Rente vorenthalten. Wir müssen mit über 65 bis 80 arbeiten. Selbst die UNO sagt, die Regierung muss uns die Renten vollständig bezahlen. Wann tut sie das?“ Der Vorstand und die Städtegruppen des Vereins werden weiter arbeiten: sie schreiben neue Briefe, treffen Abgeordnete.

„Wir sehen nichts Konkretes im Sondierungspapier. Es muss Geld für den Fonds her. Das wollen wir schriftlich“, so B. Riechert, „Frau Merkel und Herr Schulz“ müssen sich dazu bekennen.“ Sie wird mit den Leiterinnen der Städtegruppen in den nächsten Wochen eine Forderungsliste zur Gestaltung des Ausgleichsfonds und der Entschädigung besprechen.

Im Sondierungspapier ist die Rede von „Anerkennung der Lebensleistung“. Rente soll „gerecht und zuverlässig“ sein. Für die DDR-Geschiedenen ist das Unrecht nicht mit einem Wechsel von Grundsicherung zu der in Aussicht gestellten „Grundrente“ aufgehoben. Es würde eher verfestigt. Sie sind keine Bedürftigen und beantragen selten Grundsicherung. Eher gehen sie hochbetagt arbeiten. Sie fordern endlich – mit der UN auf ihrer Seite- die Anerkennung, Überleitung, Aus- und Nachzahlung eigens erworbener Rentenansprüche.

„Ich bin 2010 zur UN gereist, für unsere Recht. Ich schreibe seit einem Jahrzehnt die Ministerien an. 2017 forderte der UN-CEDAW-Ausschuss einen Ausgleichsfonds für uns. Der will 2019 Ergebnisse sehen. Wenn die Bundesregierung nicht handelt, setzt sie Menschenrechte insgesamt aufs Spiel,“ so Hanna Kirchner, die 2011 in Magdeburg sogar Menschenrechte studiert hat. Eine andere sagt, sie könne mit Geld aus einem Fonds wenigstens die Beerdigungskosten selbst zahlen. Viele UnterstützerInnen befürchten, dass junge Menschen noch mehr Vertrauen in Demokratie verlieren, wenn der Staat Unrecht begeht und damit so durchkommt. Eine finanzielle Lösung ist auch aus demokratischem Grund dringend nötig. Der Staat darf sich nicht wegducken: er muss Fehler korrigieren.

Was sonst will man im Frühjahr 2019 der UN sagen, wenn diese die Umsetzung prüft.

Im Juni im Bundestag und im Wahlkampf haben viele CDU- und SPD-Abgeordnete versprochen, die UN-Forderungen vom Februar/März 2017 umzusetzen. Die Frauen warten.

Der Verein mit den 33 Städtegruppen, 3000 Mitglieder (300.000 Betroffene) kämpfen seit 28 Jahren für ihr Recht. Alle Gerichte wurden befasst, keine politische Lobbyebene ausgelassen. Eine Wanderausstellung ist seit 2 Jahren ausgebucht. Eine Broschüre dokumentiert die Ausstellung und die Forderung des Überprüfungsausschusses Des UN-Abkommens über die Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau (CEDAW).

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One Billion Rising – Eine Milliarde erhebt sich und singt: Zerbrich die Ketten!

November 13, 2016 at 5:39 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, Münster, Soziales, Termine) (, , , , , , , , )

onebillionrising2017s

Am 14. Februar 2017 wird es auch in Münster wieder heißen:
„Frauen der Welt, erhebt Euch und steht auf für Eure Rechte! Tanzt bis die Erde erbebt und seid solidarisch mit denen, die es (noch) nicht alleine schaffen! Menschen der Welt, seid liebevoll, seht hin und helft, wenn Ihr Unrecht seht!“

Mit dem Aufruf 2013 „Eine Milliarde erhebt sich – One Billion Rising“ ist eine weltweite Bewegung entstanden, um jegliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen öffentlich zu machen, sie anzuprangern und zu beenden. Frauen wird Mut gemacht aufzustehen und zu handeln. Sie wollen lernen, sich selbst und auch anderen dadurch zu helfen. Die eine „Milliarde“ verweist auf eine UN-Statistik, wonach eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung werden.

Vor ca. 50 Jahren protestierten Frauen zum ersten Mal in der BRD auf der Straße gegen Männergewalt an Frauen und Mädchen. Sie riefen: „Frauen erhebt Euch und die Welt erlebt Euch!“  oder auch „Frauen, hört ihr Frauen schreien, lasst die Frauen nicht allein!“

2013 wurde zum ersten Mal zum globalen Aufstand gegen Gewalt an Frauen und Mädchen aufgerufen. Und in über 200 Ländern wurde daraufhin die „Aktion One Billion Rising“ geplant und am 14. Februar getanzt. Seitdem haben sich Koalitionen gebildet, Organisationen vernetzten sich und weltweit finden immer mehr Frauen den Mut, sich zu wehren und füreinander einzustehen.

onebillionrising-muenster

Auch in Münster rufen die Organisatorinnen zum fünften Mal zur Beteiligung am 14.2.2017 an der weltweiten Aktion auf, um sich öffentlich trommelnd, singend und tanzend gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen zur Wehr zu setzen.

Eine Milliarde erhebt sich – One Billion Rising –
und singt: Break the Chain – Zerbrich die Ketten.
Seien auch Sie dabei.  Am Dienstag, den 14. 2. 2017
um 17.30 Uhr an der Stubengasse.

 

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Demonstration „One Billion Rising – gegen Gewalt an Frauen und Mädchen weltweit“

Februar 3, 2016 at 5:45 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, FrauenLesbenPlenum Muenster, Münster, Termine) (, , , , , , , , )

Auch anlässlich der massiven sexualisierten kriminellen Ausschreitungen von Männern gegen Mädchen und Frauen in der Öffentlichkeit während der Silvesternacht in Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Bottrop und anderswo ruft die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster dazu auf, an der Demonstration „One Billion rising – gegen Gewalt an Frauen und Mädchen weltweit“ am 14.2.2016 um 14 Uhr (Stubengasse – Münster) teilzunehmen und weist auf die Resolution des Gleichstellungsausschusses Münster hin:

Die Resolution: https://i0.wp.com/www.allesmuenster.de/cms/wp-content/uploads/Plakat-A4.jpg
Der Ausschuss für Gleichstellung verurteilt jegliche sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Wir stellen fest, dass die Vorkommnisse in Köln einen schwerwiegenden Angriff auf die Gleichberechtigung der Frauen und eine massive Menschenrechtsverletzung darstellen, denen mit aller Härte der Gesetze entgegenzutreten ist. Ungeachtet der Herkunft und Nationalität der Täter dürfen solche gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen nicht toleriert werden.

Sexualisierte Gewalt gegen Frauen in der Öffentlichkeit ist kein neues Thema. Die aktuell erlebten öffentlichen Übergriffe in massierter Form stellen eine neue Dimension dar, aber sie dürfen nicht davon ablenken, dass in unserem Land und auch in Münster an jedem Tag Frauen und Mädchen missachtet, gedemütigt und missbraucht werden. Sexualisierte Gewalt vor allem gegen Frauen und Mädchen und gegen Menschen mit verschiedenen sexuellen Orientierungen ist leider Bestandteil unserer Gesellschaft, betrifft alle Nationen und begegnet uns nicht nur auf der Straße, sondern auch am Arbeitsplatz, an der Universität und im persönlichen Umfeld. Täter sind Deutsche ebenso wie Männer mit Migrationshintergrund. Sie kommen aus allen sozialen Schichten und finden sich in allen Altersgruppen. Zahlen des Bundesfamilienministeriums zeigen: Knapp 60 Prozent aller Frauen in Deutschland wurden bereits sexuell belästigt, jede siebte hat strafrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt erfahren.

Die aktuelle öffentliche Empörung mit ihren vielen Facetten von Schuldzuweisungen, Pauschalierungen und Diskriminierungen, aber auch mit den gut gemeinten Ratschlägen zum Verhalten von Frauen gibt hier Anlass darauf hinzuweisen, dass die Lösung des Problems nicht von den Frauen und Mädchen ausgehen muss, sondern von allen, die in unserer Gesellschaft Verantwortung tragen und besonderes auch von jedem einzelnen Mann. Wer die persönliche Würde und die sexuelle Integrität von Frauen und Mädchen nicht respektiert oder absichtlich verletzt, stellt sich außerhalb unserer Rechtsnormen. Wer Mitarbeiterinnen am Arbeitsplatz, sexuell belästigt, wer Frauen und Mädchen sexistisch beleidigt oder familiäre Gewalt ausübt, gehört ebenso zu den Tätern wie Männer, die sich zusammenrotten und Frauen und Mädchen öffentlich sexuell belästigen, erniedrigen und vergewaltigen.

Wir schätzen und fördern die Arbeit der Frauenhäuser und der Frauenberatungsstellen in Münster, die seit drei Jahrzehnten betroffenen Frauen Hilfe und Unterstützung bieten und daran arbeiten, das Bewusstsein für dieses gesellschaftliche Problem zu schärfen. Wir rufen daher jetzt alle, insbesondere alle Männer, die sich für ein respektvolles Miteinander von Frauen und Männern für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft einsetzen wollen, dazu auf sich klar zu positionieren. Lehnen Sie jedwede Form von (sexualisierter) Gewalt gegen Frauen ab, schauen Sie nicht weg, lassen Sie anderen Männern gleich welcher Herkunft, Religion oder kulturellem Hintergrund auch in Ihrem persönlichen Umfeld Sexismus nicht durchgehen. Setzen Sie sich aktiv für die Würde und den Respekt gegenüber Menschen gleich welcher sexuellen Orientierung und Identität ein!

Am 14. Februar 2016 um 14 Uhr (Startpunkt Stubengasse) findet auch in Münster wieder die Demo „One billion rising“ statt – eine gute Gelegenheit sich aktiv gegen Gewalt an Frauen aufzustellen.

Münster, 13.01.2016
Ausschuss für Gleichstellung des Rates der Stadt Münster

Weitere Informationen zur Demonstration (Plakat) unter:

One Billion Rising: Tanzdemo gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

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LEBEN IST NICHT NUR ERWERBSARBEIT

März 25, 2014 at 10:58 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, FrauenLesbenPlenum Muenster, Hartz IV, Münster, Soziales) (, , , , , , , , , , , , , , , , , )

Bürgerinnen-Antrag:                                           „So wollen wir leben und arbeiten!“

VROUWEN EUREGIO PROJECT

REICHLICH LEBEN …    statt     ARBEIT POOR

Anlässlich des 10-järigen Jubiläums haben Frauen vom VROUWEN-EUREGIO-PROJECT / FRAUEN-EUREGIO-PROJEKT Oberbürgermeister Lewe um einen aktuellen Sachstandsbericht zur Bearbeitung und Umsetzung des Bürgerinnen-Antrages vom 8.3.2004 gebeten. Im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen zum ‚Internationalen Frauentag‘ wurde die Resolution „So wollen wir leben und arbeiten!“ in den Kommunen Enschede, Hengelo, Borne, Almelo, Münster und Osnabrück den Oberbürgermeister/innen überreicht, um auf kommunaler Ebene umzusetzen, was möglich ist. Hier in Münster hatte Oberbürgermeister Tillmann den Antrag entgegen genommen.

Nach zehn Jahren möchten die Antragstellerinnen insbesondere wissen,
• was in den letzen zehn Jahren in welchen Gremien debattiert worden ist,
• wie und mit welchen Ergebnissen es dort geschehen ist,
• was umgesetzt worden ist,
• was noch in Umsetzung begriffen ist,
• was als permanente Aufgabe aufgegriffen wurde,
• was für nicht realisierbar abgewiesen worden ist.

Gespannt warten die Frauen vom VROUWEN-EUREGIO-PROJEKT / FRAUEN-EUREGIO-PROJEKT auf die umfangreichen Berichte der Oberbürgermeister/innen aus Münster, Osnabrück, Hengelo, Enschede, Almelo und Borne.

http://www.stadt-os.com/images_design/Grafiken_Inhalt_Lokale_Agenda/komp_FrEuregioBrosch.pdf

http://www.osnabrueck.de/images_design/Grafiken_Inhalt_Lokale_Agenda/Frauen-Euregio-Projekt.pdf

http://www.osnabrueck.de/images_design/Grafiken_Inhalt_Lokale_Agenda/komp_FrEuregioDoku.pdf

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Nein zum unsozialen Sparpaket! – Sommerprotest!

Juli 21, 2010 at 9:33 pm (Aktuelles, Hartz IV, Soziales) (, , , )

Der AK „Frauen in Not“  NRW ruft zum Protest gegen Sparpaket der Bundesregierung schon in der Sommerpause auf . Die Sprecherin Marianne Hürten erklärt :

Wir setzen uns erneut für Frauen in Not ein.

Wir fordern die Fraktionen im Bundestag auf, das angekündigte Sparpaket der Bundesregierung sozial auszugestalten.

Wir glauben, dass Sie diese Forderungen aktiv mit unterstützen können. Viele Gegenstimmen wirken!

Wir stellen allen, die sich gegen den Wegfall der Sozialleistungen wehren wollen, einen Formulierungsvorschlag für einen Protestbrief zur Verfügung (siehe unten). Sie können diesen Formulierungsvorschlag unter Ihrem Briefkopf an den Bundestag und die Bundestagsabgeordneten des eigenen Wahlkreises schicken. Sie können einzeln oder trägerübergreifend schreiben – gerade so, wie Sie mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort zusammen arbeiten.

Vielleicht kommen Sie mit Abgeordneten Ihrer Wahlkreise ins Gespräch. Fragen Sie nach! Dafür braucht es keiner vertieften Kenntnisse der Gesetzesänderungen. Es reicht, wenn Sie über Ihre täglichen Erfahrungen berichten. Sie erleben z.B. als Beraterinnen und Berater Frauen und Familien in Not. Sie können den Verantwortlichen der geplanten Sparmaßnahmen aus Ihrer Erfahrung berichten, wie sich die geplanten Änderungen konkret auswirken werden. Die persönliche Auseinandersetzung der Verantwortlichen mit Ihren Schilderungen wirkt.

Das Sparpaket soll nach der Sommerpause verabschiedet werden. Unter

Protestbriefvordruck an die örtlich zuständigen Bundestagsabgeordneten

Anschreiben an Beratungsstellen und unterstützungswillige Interessierte

stellt sich der AK vor und unten „gegen das Sparpaket der Bundesregierung “ sind der Protestbriefvordruck und das Anschreiben zu finden.

weitere Proteste siehe auch: http//basisdemokratiezaertlichkeit.wordpress.com http://www.campact.de/spar/letzteshemd

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Sozial und geschlechtergerecht geht anders!

Juni 23, 2010 at 7:03 am (Aktuelles, Soziales) (, , , , , , )

„Lewe wirbt mit Großplakat für Sparkurs“ war Anfang Juni in allen Zeitungen zu lesen. Die fünfte Konsolidierungsrunde wird eingeläutet. Und wieder wird alles auf den Prüfstand gestellt. Doch manches davon ist nur zur Täuschung. Die Last tragen sollen wieder diejenigen, bei denen in den letzten Jahren bereits gekürzt worden ist. Das zeichnet sich bereits jetzt schon ab. „Münster spart und bleibt handlungsfähig“. Die Schwächsten werden dafür erneut zur Kasse gebeten.

Münster - Stadthaus I - Juni 2010

Eines ist sicher: Dieses Plakat hätte sich OB Lewe auf jeden Fall sparen können. Es schadet, weil es sexistisch und rassistisch ist.  Stellen Sie sich bitte einen Moment  das Bild des Oberbürgermeisters statt der drei Paar Männerbeine im Schottenrock vor. Weder das eine noch das andere ist vertretbar. Also runter mit diesem diskriminierenden Plakat.

In den Artikeln wird deutlich, dass zwar behauptet wird, alles müsse überprüft werden, dass aber nicht alle Ankündigungen ernst gemeint  sind. Wie sonst ist es zu verstehen, dass die CDU sofort  „auf Distanz zu Steuererhöhungen“ geht. Auch die F.D.P. distanziert sich umgehend von solchen Vorschlägen. In anderen Bereichen wie im Sozial-, im Kinder- und Jugend-, im Schul- oder Gesundheits-bereich wird bereits zum fünften Mal konsolidiert.  Jetzt sollen auch die Pflichtaufgaben einbezogen werden. Geschlechtergerechte Konsolidierung des Städt. Haushalts ist dabei ebenso wenig ein Ziel wie bei den jährlichen Haushaltsaufstellungen. Wer nach den Kürzungen  die Lasten anschließend tragen muss, das wird auch nicht geprüft. In vielen Bereichen, insbesondere im Kinder-, Jugend-, Schul- und Sozialbereich,  sind es überwiegend die Frauen und Mütter, doch das interessiert die Stadt nicht. Sozial gerecht und geschlechter-gerecht geht anders.

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