Wage das Un_mögliche. Dare the im_possible.

Juli 12, 2015 at 4:23 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, Frauengesundheit, FrauenLesbenPlenum Muenster) (, , , , , , , , , , , , , , , )

Das 21. Jahrhundert feministisch gestalten.

Weltfrauenkonferenz Peking + 20

Weltfrauenkonferenz Peking + 20 (Quelle: UN Women)

Einladung zum Treffen vom
15. – 18. Oktober 2015 in Berlin.

Das Gunda-Werner-Institut und Missy Magzine laden zu einer viertägigen Veranstaltung mit Vorträgen, Workshops, Diskussionen, Filmvorführungen, Buchvorstellungen, Ausstellungen und Konzerten vom 15. Bis 18. Oktober 2015 in Kooperation mit UN-Women, dem Deutschen Juristinnenbund e.V. , dem Journalistinnenbund e.V. und der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. nach Berlin ein.
Im Aufruf heißt es: „Feminismus ist aktueller denn je. Trotzdem kommen mediale Debatten von Krise bis Pegida meist ohne feministische Perspektiven und Kritik aus. Kein Wunder, dass weite Teile der Öffentlichkeit meinen, feministische Ideen erschöpfen sich in Twitter-Hashtags wie #Aufschrei und Quotenforderungen. Dabei ist Feminismus viel mehr. Feminismus bedeutet Kritik am gesellschaftlichen System und an Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung. Er zeigt gesellschaftliche Alternativen auf und formuliert politische Forderungen. Vier Tage lang stehen das Gunda-Werner-Institut und die Heinrich-Böll-Stiftung im Zeichen von Feminismen. ‚Dare the im_possible / Wage das Un_mögliche‘ heißt das Event. (…) Es wird aktuelle Themen feministisch unter die Lupe nehmen, zum Streit herausfordern, Raum geben für verschiedene Positionen, nach innen und außen schauen, Utopien benennen und kritisieren.“
Es wird Konferenz und Labor, ein Ort zum Kennenlernen und Vernetzen sein. Hier können Feminist_innen ins Gespräch kommen über feministische Visionen, Ideen und Forderungen für das 21. Jahrhundert.
Angefragt sind u.a. Aina Iiyambo (UN-Women), Roxane Gay (US-amerikanische Autorin), Sahar Rahimi (Monster Truck), Gloria Atiba-Davies (Internationaler Strafgerichtshof), Sefanie Lohaus (Missy Magazine), Simone Dede Ayivi (Performancekünstlerin), Sookee (Rapperin), Hildegard Bode (ehem. Stellv. Chefedakteurin ‚Brigitte‘) und Angela Mc Robbie (britische Kulturwissenschaftlerin).

Ein detailliertes Programm ist ab August auf http://www.gwi-boell.de zu finden. Auch eine Anmeldung ist dann möglich.

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„Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“

Februar 19, 2015 at 5:50 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, Frauenhistorische Stadt-Rundgänge in Münster, Frauenhistorische Stadtführungen von Frauen für Frauen, Frauenhistorische Stadtrundgänge in Münster, Frauenhistorisches, Münster, Stadtführungen, Stadtrundgang in Münster, Stadtrundgänge, Stadtrundgänge in Münster, Termine) (, , , , , , , , , , , , , , , , , )

FRAUENHISTORISCHE STADTRUNDGÄNGE VON FRAUEN FÜR FRAUEN

Zum Frauenhistorischen Stadt-Rundgang im März: „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“ laden die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster, das Autonome Frauenreferat des AStA der Universität und das Gleichstellungsreferat des AStA der Fachhochschule Münster alle interessierten Frauen jeden Mittwoch von 16.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr ein.

Frauen fordern ihr Recht - Frauenhistorischer Stadtrundgang  1993

Frauen fordern ihr Recht – Frauenhistorischer Stadtrundgang 1993

Frauen kämpften zu allen Zeiten für ihre Rechte, sei es als Beginen, Bäuerinnen oder Täuferinnen, als Mägde oder Freiheitskämpferinnen, Frauenrechtlerinnen oder Feministinnen. Sie verlangten ein freies, selbstbestimmtes Leben jenseits der drei Ks, der Reglementierungen von Königen, Kirchen, Kerlen oder der Rollenfixierung auf Kinder, Küche, Kirche. Von diesen mutigen Münsteranerinnen wird zu hören sein. Davon, wie sie gelebt, wofür sie gekämpft, was sie erreicht haben, aber auch, wo sie gescheitert sind. Erzählt wird, warum die Frauen erst protestieren mussten, damit die8März1994 ‚Gleichberechtigung von Frau und Mann‘ ins Grundgesetz kam, wie der Deutsche Frauenring sich in den 1950er Jahren für die Frauenrechte stark gemacht hat, wie die ‚Neue Frauenbewegung‘ den 8. März als Internationalen Frauenkampftag wiederentdeckte oder warum die Homosexuelle Frauengruppe Münster (HFM) sich in den 1970ern mit der Stadt vor Gericht streiten musste.

Treffpunkt ist jeden Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Infos unter  Tel. 0176 / 50195257 (Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster)

Die nächsten Termine:

Mi. 04.03.2015   „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“
Mi. 11.03.2015     „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“
Mi. 18.03.2015     „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“
Mi. 25.03.2015     „Der Kampf um Frauenrechte geht weiter!“

Mi. 01.04.2015   „Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt.“
Mi. 08.04.2015     „Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt.“
Mi. 15.04.2015     „Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt.“
Mi. 22.04.2015     „Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt.“
Mi. 29.04.2015     „Nicht nur als Hexen verfolgt und verurteilt.“

Mi. 06.05.2015   „Göttinnen – Heilige – Huren ?“

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LEBEN IST NICHT NUR ERWERBSARBEIT

März 25, 2014 at 10:58 pm (Aktuelles, Frauen aktiv, FrauenLesbenPlenum Muenster, Hartz IV, Münster, Soziales) (, , , , , , , , , , , , , , , , , )

Bürgerinnen-Antrag:                                           „So wollen wir leben und arbeiten!“

VROUWEN EUREGIO PROJECT

REICHLICH LEBEN …    statt     ARBEIT POOR

Anlässlich des 10-järigen Jubiläums haben Frauen vom VROUWEN-EUREGIO-PROJECT / FRAUEN-EUREGIO-PROJEKT Oberbürgermeister Lewe um einen aktuellen Sachstandsbericht zur Bearbeitung und Umsetzung des Bürgerinnen-Antrages vom 8.3.2004 gebeten. Im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen zum ‚Internationalen Frauentag‘ wurde die Resolution „So wollen wir leben und arbeiten!“ in den Kommunen Enschede, Hengelo, Borne, Almelo, Münster und Osnabrück den Oberbürgermeister/innen überreicht, um auf kommunaler Ebene umzusetzen, was möglich ist. Hier in Münster hatte Oberbürgermeister Tillmann den Antrag entgegen genommen.

Nach zehn Jahren möchten die Antragstellerinnen insbesondere wissen,
• was in den letzen zehn Jahren in welchen Gremien debattiert worden ist,
• wie und mit welchen Ergebnissen es dort geschehen ist,
• was umgesetzt worden ist,
• was noch in Umsetzung begriffen ist,
• was als permanente Aufgabe aufgegriffen wurde,
• was für nicht realisierbar abgewiesen worden ist.

Gespannt warten die Frauen vom VROUWEN-EUREGIO-PROJEKT / FRAUEN-EUREGIO-PROJEKT auf die umfangreichen Berichte der Oberbürgermeister/innen aus Münster, Osnabrück, Hengelo, Enschede, Almelo und Borne.

http://www.stadt-os.com/images_design/Grafiken_Inhalt_Lokale_Agenda/komp_FrEuregioBrosch.pdf

http://www.osnabrueck.de/images_design/Grafiken_Inhalt_Lokale_Agenda/Frauen-Euregio-Projekt.pdf

http://www.osnabrueck.de/images_design/Grafiken_Inhalt_Lokale_Agenda/komp_FrEuregioDoku.pdf

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„Wir haben abgetrieben“ ………………… erklärten Frauen vor 40 Jahren im Stern

Mai 28, 2011 at 9:32 pm (Aktuelles, Frauenhistorisches, FrauenLesbenPlenum Muenster, Muenster, Soziales) (, , , , , )

Am 8. Juni um 21.05 Uhr wird der Dokumentarfilm „Wir haben abgetrieben – Das Schweigen brechen“  im Fernsehen zu sehen sein.

Vor 40 Jahren haben 374 Frauen in Deutschland, unter ihnen Senta Berger,
Alice Schwarzer und Romy Schneider, mit der STERN-Aktion „Ich habe
abgetrieben“ Frauengeschichte geschrieben. Ihr mutiges Geständnis wurde zum Meilenstein der Frauenbewegung!

Veranstaltung in Münster 1996

Veranstaltung in Münster 1996

Doch trotz aller Errungenschaften sind Abtreibungen nach wie vor generell unter Strafe gestellt. Nur unter bestimmten Bedingungen bleibt ein Schwangerschaftsabbruch straffrei. Nicht nur ungewollt schwangere Frauen müssen sich bis heute mit dem Paragraph 218 StGB ff auseinandersetzen.

40 Jahre später sucht der Film Bekennerinnen von damals noch einmal auf und erzählt, wie die Aktion ihr Leben verändert hat. Dadurch entsteht ein Sittengemälde von vier Jahrzehnten Bundesrepublik, in der konservative Kräfte heute wieder dafür sorgen, dass das Thema Abtreibung an Brisanz gewinnt. http://gegen1000kreuze.blogsport.de/

Wir haben abgetrieben – Das Ende des Schweigens
Dokumentarfilm von Birgit Schulz und Annette Zinkant, Länge: 52‘
Redaktion: Claudia Cellarius Leitung Ulrike Dotzer (NDR/ARTE)
Produzent: Bildersturm Filmproduktion
Im Auftrag des NDR in Zusammenarbeit mit ARTE und RBB, 2011

Deutsche und französische Erstausstrahlung auf ARTE am 8. Juni 2011 um 21:05 Uhr

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„…. 100 Jahre Internationaler Frauentag …. – ….. 140 Jahre Kampf gegen den § 218 StGB …“

März 4, 2011 at 1:31 pm (Aktuelles, Frauenhistorisches, FrauenLesbenPlenum Muenster, Muenster) (, , , , , )

 

 

 

In diesem Jahr wird zum 100sten Mal der Internationale Frauentag begangen. Vieles ist inzwischen erreicht, doch noch vieles ist trotz zahlreicher Änderungen nach wie vor frauendiskriminierenClara Zetkin, Mitinitiatorin des Internationalen Frauentagesd.  Auch wenn Gleichberechtigung im Grundgesetz verankert ist und der Staat sich zu Gender Mainstreaming verpflichtet hat, wird Frauen das Selbstbestimmungsrecht und Gleichberechtigung vorenthalten. Immer wieder sind Forderungen nach gleichberechtigter politischer, ökonomischer, sozialer und bildungsmäßiger und kultureller Teilhabe laut geworden. „Für Brot & Rosen“, „Gleiche Arbeit – gleicher Lohn“, „Gegen Krieg und Militarisierung – für Frieden und Solidarität“, „das Frauenwahlrecht“, „Qualifizierte Bildung &  Berufstätigkeit“, „das Selbstbestimmungsrecht & die Streichung des § 218“, „Radikale Arbeitszeitverkürzung“, „Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie“ oder „Internationale Solidarität“, „Gegen Männergewalt gegen Frauen“ „Gerechte Verteilung von Arbeit, Zeit & Geld“ waren bzw. sind Forderungen, die an diesem Tag immer wieder laut auf die Straßen getragen worden sind und dort gehört wurden.

Auch wenn konservative Frauen der Auffassung sind „100 Jahre sind genug“, so wissen viele nur zu gut: das Ziel ist lange nicht erreicht! Die Kämpfe für Frauenrechte müssen hier und heute weitergehen – der Internationale Frauentag ist nach wie vor unverzichtbar. Ein aktuelles Beispiel ist der 1000 Kreuze Marsch der sog. Lebensschützer am 12.3. durch Münster, um Frauen eine einzige Rolle als Hausfrau und Mutter aufzuzwingen. Der seit 1871 geltende § 218 StGB stellt einen Schwangerschaftsabbruch bis heute generell unter Strafe. Wie vor hundert Jahren so sagen wir auch heute: Frauen müssen über ihr eigenes Leben und über ihren Körper selbst entscheiden können! Der Kampf für Frauenrechte geht weiter so lange Frauen im privaten und öffentlichen Leben benachteiligt werden.

Frauenrechte sind Menschenrechte!

Das  Autonome FrauenLesbenPlenum Münster  ruft auf:

Kommt zur Kundgebung zum   Internationalen Frauentag

am Samstag, den 12.3.  ab 12.30 Uhr – 14.30 Uhr vors Rathaus.

Hier werden für

–       die SPD-Frauen:  Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft u. Forsch.

–       den Deutschen Gewerkschaftsbund:   Anna Weiß-Kumar

–       Pro Familia:  Adelheid Kubitz-Eber

–       die GRÜNEN Frauen:  Josefine Paul  MdL

–       das Bündnis Gegen1000KreuzeMarsch:  N.N., N.N.

–       die Prozessgruppe  gegen1000Kreuze:  N.N., N.N.

–       DIE LINKEn –Frauen:  Adeline Duvivier

 

über die erfolgreichen Kämpfe, die erlittenen Rückschläge, Teilerfolge oder nur scheinbar erreichten Ziele sprechen und Ausblicke in eine feministische Zukunft  wagen.

Die Veranstalterinnen werden durch die Kundgebung führen und über die 100jährige Geschichte berichten.

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Mit dem Mikro gegen Machos – Filmvorführung am Sonntag, 6.3.2011 um 18 Uhr im Cinema

März 4, 2011 at 1:24 pm (Aktuelles, FrauenLesbenPlenum Muenster, Soziales) (, , , )

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