“Ich habe abgetrieben” ………………… erklärten Frauen vor 40 Jahren im Stern

Mai 28, 2011 at 9:32 nachmittags (Aktuelles, Frauenhistorisches, FrauenLesbenPlenum Muenster, Soziales) (, , , , , )

Am 8. Juni um 21.05 Uhr wird der Dokumentarfilm “Wir haben abgetrieben – Das Schweigen brechen”  im Fernsehen zu sehen sein.

Vor 40 Jahren haben 374 Frauen in Deutschland, unter ihnen Senta Berger,
Alice Schwarzer und Romy Schneider, mit der STERN-Aktion “Ich habe
abgetrieben” Frauengeschichte geschrieben. Ihr mutiges Geständnis wurde zum Meilenstein der Frauenbewegung!

Veranstaltung in Münster 1996

Veranstaltung in Münster 1996

Doch trotz aller Errungenschaften sind Abtreibungen nach wie vor generell unter Strafe gestellt. Nur unter bestimmten Bedingungen bleibt ein Schwangerschaftsabbruch straffrei. Nicht nur ungewollt schwangere Frauen müssen sich bis heute mit dem Paragraph 218 StGB ff auseinandersetzen.

40 Jahre später sucht der Film Bekennerinnen von damals noch einmal auf und erzählt, wie die Aktion ihr Leben verändert hat. Dadurch entsteht ein Sittengemälde von vier Jahrzehnten Bundesrepublik, in der konservative Kräfte heute wieder dafür sorgen, dass das Thema Abtreibung an Brisanz gewinnt. http://gegen1000kreuze.blogsport.de/

Wir haben abgetrieben – Das Ende des Schweigens
Dokumentarfilm von Birgit Schulz und Annette Zinkant, Länge: 52‘
Redaktion: Claudia Cellarius Leitung Ulrike Dotzer (NDR/ARTE)
Produzent: Bildersturm Filmproduktion
Im Auftrag des NDR in Zusammenarbeit mit ARTE und RBB, 2011

Deutsche und französische Erstausstrahlung auf ARTE am 8. Juni 2011 um 21:05 Uhr

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„…. 100 Jahre Internationaler Frauentag …. – ….. 140 Jahre Kampf gegen den § 218 StGB …“

März 4, 2011 at 1:31 nachmittags (Aktuelles, Frauenhistorisches, FrauenLesbenPlenum Muenster) (, , , , , )

 

In diesem Jahr wird zum 100sten Mal der Internationale Frauentag begangen. Vieles ist inzwischen erreicht, doch noch vieles ist trotz zahlreicher Änderungen nach wie vor frauendiskriminierenClara Zetkin, Mitinitiatorin des Internationalen Frauentagesd.  Auch wenn Gleichberechtigung im Grundgesetz verankert ist und der Staat sich zu Gender Mainstreaming verpflichtet hat, wird Frauen das Selbstbestimmungsrecht und Gleichberechtigung vorenthalten. Immer wieder sind Forderungen nach gleichberechtigter politischer, ökonomischer, sozialer und bildungsmäßiger und kultureller Teilhabe laut geworden. „Für Brot & Rosen“, „Gleiche Arbeit – gleicher Lohn“, „Gegen Krieg und Militarisierung – für Frieden und Solidarität“, „das Frauenwahlrecht“, „Qualifizierte Bildung &  Berufstätigkeit“, „das Selbstbestimmungsrecht & die Streichung des § 218“, „Radikale Arbeitszeitverkürzung“, „Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie“ oder „Internationale Solidarität“, „Gegen Männergewalt gegen Frauen“ „Gerechte Verteilung von Arbeit, Zeit & Geld“ waren bzw. sind Forderungen, die an diesem Tag immer wieder laut auf die Straßen getragen worden sind und dort gehört wurden.

Auch wenn konservative Frauen der Auffassung sind „100 Jahre sind genug“, so wissen viele nur zu gut: das Ziel ist lange nicht erreicht! Die Kämpfe für Frauenrechte müssen hier und heute weitergehen – der Internationale Frauentag ist nach wie vor unverzichtbar. Ein aktuelles Beispiel ist der 1000 Kreuze Marsch der sog. Lebensschützer am 12.3. durch Münster, um Frauen eine einzige Rolle als Hausfrau und Mutter aufzuzwingen. Der seit 1871 geltende § 218 StGB stellt einen Schwangerschaftsabbruch bis heute generell unter Strafe. Wie vor hundert Jahren so sagen wir auch heute: Frauen müssen über ihr eigenes Leben und über ihren Körper selbst entscheiden können! Der Kampf für Frauenrechte geht weiter so lange Frauen im privaten und öffentlichen Leben benachteiligt werden.

Frauenrechte sind Menschenrechte!

Das  Autonome FrauenLesbenPlenum Münster  ruft auf:

Kommt zur Kundgebung zum   Internationalen Frauentag

am Samstag, den 12.3.  ab 12.30 Uhr – 14.30 Uhr vors Rathaus.

Hier werden für

-       die SPD-Frauen:  Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft u. Forsch.

-       den Deutschen Gewerkschaftsbund:   Anna Weiß-Kumar

-       Pro Familia:  Adelheid Kubitz-Eber

-       die GRÜNEN Frauen:  Josefine Paul  MdL

-       das Bündnis Gegen1000KreuzeMarsch:  N.N., N.N.

-       die Prozessgruppe  gegen1000Kreuze:  N.N., N.N.

-       DIE LINKEn –Frauen:  Adeline Duvivier

über die erfolgreichen Kämpfe, die erlittenen Rückschläge, Teilerfolge oder nur scheinbar erreichten Ziele sprechen und Ausblicke in eine feministische Zukunft  wagen.

Die Veranstalterinnen werden durch die Kundgebung führen und über die 100jährige Geschichte berichten.

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Mit dem Mikro gegen Machos – Filmvorführung am Sonntag, 6.3.2011 um 18 Uhr im Cinema

März 4, 2011 at 1:24 nachmittags (Aktuelles, FrauenLesbenPlenum Muenster, Soziales) (, , , )

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Die Frauenquote muss endlich her – Schluss mit der Benachteiligung von Frauen

Februar 4, 2011 at 4:52 nachmittags (Aktuelles, FrauenLesbenPlenum Muenster) (, , , , )

Da kämpfen die Soldat_innen für Frauenrechte in Afghanistan, da streiten die beiden Ministerinnen von der Leyen und Schröder um eine 30 % Quote in der Privatwirtschaft, die Bundeskanzlerin Merkel spricht das BASTA und im Bundestag bestimmt die Kommission “Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität” 17 Experten und nicht eine Expertin. Ja, gelten denn Frauenrechte im eigenen Land auch überhaupt nichts?  

Frauen protestiert schriftlich postalisch, per mail oder telefonisch, aber protestiert, auch wenn die Antworten teilweise sehr niederschmetternd sind. Ohne Proteste ändert sich garantiert nichts. Die Infos dazu findet Ihr unter: http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/gremien/enquete/wachstum/index.jsp , die e-mail-adresse lautet: enquete.wachstum@bundestag.de .

1. Ein Brief:

Sehr geehte Frau Vorsitzende, Frau Kolbe,

sehr geehrte Mitglieder in der Enquete-Kommission,
Frau Andreae, Frau Arndt-Bauer, Frau Bögel, Frau Leidig, Frau Lotzer, Frau Skudelny, Frau Vogelsnag, Herr Bernschneider, Herr Bilger, Herr Friedrich, Herr Dr. Heider, Herr Kaczmarek, Herr Dr. Middelberg, Herr Dr. Nüsslein, Herr Dr. Ott, Herr Dr. Zimmer,

mit Freude habe ich gesehen, dass die Enquete-Kommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität” eingerichtet worden ist, um Wege zu nachhaltigem Wirtschaften aufzuzeigen.

Selbstverständlich bin ich davon ausgegangen, dass Sie in ihre Betrachtungen “Das ganze der Arbeit” und nicht nur die Erwerbsarbeit und das Wirtschaftswachstum in den Blick nehmen werden. Seit Jahrzehnten weisen Frauen: Fachfrauen und Hausfrauen, Ökonominnen, Ökologinnen, Oecotrophologinnen, Politikwissenschaftlerinnen, Soziologinnen etc., darauf hin, dass die Grundlage der Ökonomie die unbezahlte Frauenarbeit, die Care-Ökonomie, ist und unbedingt mit einbezogen werden muss, wenn nachhaltiges Wirtschaften das Ziel sein soll.

Bereits durch die Berufung der ausschließlich männlichen Sachverständigen wird deutlich, dass diese Perspektive offensichtlich niemandem der siebzehn Bundestagsabgeordneten ein Anliegen ist. Bewußt oder unbewußt grenzen Sie die Sichtweisen von Frauen und die Arbeit von Frauen bereits zu Beginn komplett aus.

Um die Arbeit der Kommission im Sinne einer ganzheitlichen Auseinandersetzung  gestalten zu können, ist es aus meiner Sicht unverzichtbar, ebenfalls 17 Expertinnen zu berufen, um die aktuell bestehende personelle und inhaltliche Geschlechterdiskriminierung aufzuheben. Denn es ist ebenfalls unverzichtbar, eine inhaltliche Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen.

Ich erwarte eine entsprechende Debatte über die personelle Korrektur in jeder Fraktion und der nächsten Sitzung der Kommission mit einer anschließenden Korrektur der personellen Besetzung und damit verbunden der weiteren Arbeit, die Gendermainstreaming praktiziert.

Mit Spannung erwarte ich die Antworten der Fraktionen und der Kommission.

2. Die Antworten:

Antwort 1:

vielen Dank für ihre Mail. Ich könnte es tatsächlich ganz kurz machen, denn Sie sprechen mir mit ihrem Anliegen aus der Seele. Zumindest in meiner Fraktion habe ich auf diesen Mis sstand schon aufmerksam gemacht und ich weiß, dass auch in den Gliederungen zumindest meiner Partei, der SPD, das schon zu heftigen Diskussionen geführt hat. Leider ist das in der jetzigen Kommission nicht mehr heilbar, aber mir ist wichtig, künftig solchen Missstände rechtzeitig entgegenzuwirken.

Es ist keine Entschuldigung, aber zumindest eine Erklärung, denn jede Fraktion hat ein Kontingent (SPD: 4 ) an Expertinnen und Experten, die sie vorschl agen können. Und dann muss der oder die nicht nur in der fachlichen Lage sein, sondern auch in der Zeitlichen.

Als ich auf das Problem der fehlenden Frauen hinwies wurde mir gesagt, man hätte keine finden können. Nicht dass es keine gäbe, aber die angefragten weiblichen Expertinnen konnten aufgrund verschiedener Umstände ihre Teilnahme nicht zusagen. Vielleicht liegt das auch daran, dass Männer aufgrund ihres Standes in der Familie immer noch eher bereit sind zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, als beruflich gleichgestellte Frauen, die eben häufig immer noch mehr zusätzlich in der Familie eingespannt sind.

Ich glaube nicht, dass dieses wichtige Thema bisher “nur” ein von Männern beherrschter Bereich ist. Und das nur Männer die sachverständige Grundlage künftiger politischer Entscheidungen in diesem Bereich treffen können. Denn jetzt bringen alle Sachverständigen nur ihre männliche Sicht ein.

Nun liegt es an uns Parlamentarierinnen und ihren Mitarbeiterinnen in der Enquete Kommission dieser Männersicht auf die Dinge etwas entgegenzusetzen. Dazu bin ich gern bereit und werde diese wichtigen zukunftsweisenden Themen nicht der männlichen Sichtweise überlassen.Ihre Mail bestärkt mich in diesem Punkt.

Mit freundlichen Grüßen Ingrid Arndt-Brauer, MdB

Antwort 2:

vielen Dank für Ihren Hinweis. Ich kann Sie beruhigen,  ich selbst bin eine Frau. Und habe auch vor, es zu bleiben. Ich freue mich, dass die FDP Fraktion mich zur Obfrau in der Kommission ernannt hat.
Mit freundlichen Grüßen Claudia Bögel

Antwort 3:

vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Arbeit der Enquete-Kommission und des Bundestages.

Die Auswahl der Sachverständigen trifft jede Partei für sich, so dass man in dieser Phase keinen Überblick über alle Sachverständigen hat. Dabei darf jede Partei so viele Sachverständige benennen, wie sie Abgeordnete für die Kommission stellt. Im Rahmen der Auswahl der Sachverständigen haben sich bei der FDP nur männliche Experten gemeldet.

Wir wissen nicht, wie die Auswahl der Sachverständigen bei den anderen Parteien vorgenommen wurde.

Wir teilen Ihre Ansicht, dass es um eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit dem Thema nachhaltiges Wirtschaften geht und dazu selbstverständlich auch die Einschätzungen von Frauen wichtig sind.

Für Ihren Hinweis sind wir Ihnen sehr dankbar. Uns selbst ist diese Tatsache vorher nicht aufgefallen. Wir werden diesen Punkt ansprechen und den parlamentarischen Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion darauf hinweisen. Dabei werden wir deutlich machen, dass zumindest beim nächsten Mal eine angemessenen Berücksichtigung von Frauen stattfindet bzw. dass diese direkt angeschrieben werden, sofern sie sich nicht selbst melden.

Eine Berücksichtigung dieser Angelegenheit im Rahmen der Besetzung der jetzigen Enquete-Kommission ist sehr wahrscheinlich leider nicht mehr möglich.

Von den drei Abgeordneten, welche die FDP für die Enquete-Kommission stellt, sind zwei davon Frauen. In der FDP sind die Frauen in der Enquete-Kommission daher gut vertreten.

Wir geben Ihnen gerne Bescheid, welche Rückmeldung wir auf dieses Anliegen erhalten.

Mit freundlichen Grüßen Anna Mainzer
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Abgeordnetenbüro Judith Skudelny

Antwort 4

für Ihre E-Mail vom 27. Januar 2011 danke ich Ihnen und möchte Ihnen gerne in meiner Eigenschaft als Vorsitzende der Enquete-Kommission antworten.

Mitglieder einer Enquete-Kommission sind zum einen Abgeordnete des Deutschen Bundestages und zum anderen – das macht die Besonderheit des Gremiums aus -
Sachverständige mit Fachkenntnissen aus dem jeweiligen Fachgebiet, die  nicht dem Bundestag angehören. Insgesamt gehören der Enquete-Kommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität acht Frauen aus den Reihen der parlamentarischen Mitglieder an, darunter drei Obfrauen und die Vorsitzende. Der Sachverstand und die Arbeit von Frauen sind insofern keineswegs ausgegrenzt. Dagegen findet sich – wie Sie kritisch anmerken – keine Frau unter den Sachverständigen. Wenngleich die Kompetenz und Exzellenz der Sachverständigen in jeder Hinsicht außer Frage stehen, kann ich Ihre Kritik bezüglich der geschlechtsspezifischen Zusammensetzung der Kommission nachvollziehen. Die sachverständigen Kommissionsmitglieder werden weder vom Bundestag  noch von den parlamentarischen Mitgliedern der Kommission, sondern von den Fraktionen unabhängig voneinander benannt.

Soweit Sie in Ihrer Zuschrift auf das Thema Geschlechtergerechtigkeit eingehen und kritisch zu bedenken geben, dass auch die – oftmals – unbezahlte Arbeitsleistung von Frauen mit einbezogen werden muss, so möchte ich Ihnen versichern, dass auch dieser Aspekt ganz sicher eine Rolle bei der Arbeit unserer Enquete spielen wird. Es ist eine der wesentlichen Schwächen des Bruttoinlandprodukts (BIP), dass beispielsweise ehrenamtliche Arbeit – aber gerade auch die unentgeltliche Arbeitsleistung vieler Frauen – nicht angemessen abgebildet werden. Gerade bei dieser Kritik setzt die Kommission an und will dem BIP einen Indikator zur Seite stellen, der Faktoren wie z. B. Bildungschancen, Gesundheit, intakte Umwelt, aber eben auch unentgeltlich geleistete Arbeit besser abbildet.

Meine Aufgabe als Vorsitzende ist die Leitung der Arbeit der Kommission im Sinne des Einsetzungsauftrags. Dieser schreibt neben den zu bearbeitenden Aufgaben auch die Größe und Zusammensetzung der Kommission nach Fraktionen zwingend vor. Insofern ist eine Erweiterung der Kommission um weitere Sachverständige ausgeschlossen. Daher bitte ich Sie  hinsichtlich der von Ihnen geforderten Neubesetzung der Kommission um Verständnis dafür, dass ich nicht in der Position bin, die Zusammensetzung der Enquete-Kommission zu ändern. Ihre Kritik werde ich daher den parlamentarischen Mitgliedern der Kommission und den Fraktionen zur Kenntnis bringen. Um dem Aspekt der Ausgewogenheit des Spektrums politischer Perspektiven und Sachverstands sowie der Chancengleichheit der Geschlechter Rechnung zu tragen, werde ich mich dafür einsetzen, den Geschlechteraspekt bei der Auswahl der zu Anhörungen der Kommission eingeladenen Sachverständigen angemessen zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen Daniela Kolbe, MdB

Antwort 5

Sie haben Recht -   es ist wirklich eine Schande, dass unter den 17 Sachverständigen keine einzige Expertin ist. Mea culpa. Wir werden tun was wir können um über ExpertInnenkreise und bei Anhörungenso viel weiblichen Sachverstand wie möglich einzubinden. Seien Sie versichert dass Ihr Aufschrei und der vieler KollegInnen (ja, auch von Männern) gewirkt hat – und nachhaltig in die Zukunft wirken wird!

Ihr Hermann Ott     

weitere Infos: http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/hochschule/1489787_Gibt_es_nur_maennliche_Experten.html

http://www.sueddeutsche.de/karriere/bundestag-beruft-reine-maenner-kommission-man-bleibt-mann-1.1053585

http://www.attac-netzwerk.de/gender-ag/bildungsbausteine/detailansicht/datum/2011/02/03/wachstums-enquete-ohne-weibliche-sachverstaendige-erregt-protest-1/?cHash=53a1cca626bed902018eca21cb525dd5

http://www.uni-marburg.de/fb03/genda/aktuelles/news/initiativeenquetekommission/offenerbriefneu.pdf

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FrauenLesbenPlenum trifft sich letztmalig in diesem Jahr

November 20, 2010 at 7:15 nachmittags (Aktuelles, FrauenLesbenPlenum Muenster)

Am 3.12. um 19.30 Uhr trifft sich das FrauenLesbenPlenum in der FrauenForschungsStelle Münster, Achtermannstr. 10-12, um vor allem …

…den Internationalen Frauentag, den 8. März 2011 vorzubereiten. Soll es eine Veranstaltung, eine Demonstration oder Kundgebung werden?  Wird es einen Rückblick auf die letzten 100 Jahre geben und auch ein Ausblick auf die nächsten 100 Jahre gewagt? Und …, welche Gruppe oder Organisation will was übernehmen? Das werden Fragen sein, die unter anderem zu klären sein werden. Also kommt zahlreich, bringt viele gute Ideen und Wissen über den 8. März mit. Alle können gespannt sein.

Infos zum Internationalen Frauentag unter:

http://www.dieuniversitaet-online.at/beitraege/news/internationaler-frauentag-2005-1-der-8-marz-und-seine-geschichten/10/neste/272.html

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FrauenLesbenPlenum Münser trifft sich

November 2, 2010 at 7:19 nachmittags (Aktuelles, FrauenLesbenPlenum Muenster) ()

http://kalinen.files.wordpress.com/2010/04/frauenzeichen5.jpg?w=114&h=156

Das nächste Treffen des FrauenLesbenPlenum Münster findet am Freitag, den 5.11.2010 um 19.30 Uhr in der – D.I.W.A. – FrauenForschungsStelle Münster e.V., Achtermannstr. 10 – 12 statt.

Neben dem Austausch über laufende Aktionen wie die gegen die Sparpolitik in der Stadt und im Bund und von Informationen aus den einzelnen Projekten wird diesmal der Hauptpunkt die Vorbereitungen für den 8. März sein.

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Aufruf zur Demonstration am Sa. 10.7.2010: Münster steht auf! Für eine soziale und geschlechtergerechte Umverteilung

Juli 2, 2010 at 11:06 vormittags (Aktuelles, FrauenLesbenPlenum Muenster, Soziales) (, , , )

Münster steht auf!

Für eine soziale und

geschlechtergerechte

Umverteilung.

.

Kommt zahlreich zur

Demonstration

am Sa. 10. Juli

um 12 Uhr

Windthorststr.

gegenüber dem HBF Münster.

Bündnis Münster Solidarisch

Weitere Infos dazu unter                                                         www.muenster-solidarisch.de

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Autonomes FrauenLesbenPlenum am 7. Mai

April 21, 2010 at 10:34 vormittags (Aktuelles, FrauenLesbenPlenum Muenster) (, , , , )

Das nächste FrauenLesbenPlenum findet am Fr., den 7. Mai um 19.30 Uhr in den Räumen von D.I.W.A. – FrauenForschungsStelle Münster e.V. statt.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Nachbereitung  8. März und die Umsetzung der weiteren geplanten Aktivitäten, wie die Soli-Party und das Lady-Fest.

Kommt zahlreich mit viel power und bringt auch die neuesten Infos mit.

Pro Familia ist jetzt am Berliner Platz 24-28  und die Frauenhaus-Beratungsstelle und der VAMV sind seit kurzem in der Achtermannstr. 19 zu finden.

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Die Tomate fliegt weiter …

April 1, 2010 at 5:06 nachmittags (Aktuelles, FrauenLesbenPlenum Muenster) (, , , , )

Die Tomate im März trifft Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe,

denn statt die Lohnungleichheit eindeutig als illegal zu brandmarken und die Forderung: GLEICHER LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT! ohne Wenn und Aber zu unterstützen, erklärte er anläßlich des Equal Pay Day am 26.3. “es gehe nicht primär darum, viel Geld zu verdienen, sondern darum, Anerkennung für geleistete Arbeit zu erhalten.” MZ vom 27.3.10

Es geht primär darum, wie viel Geld Frauen verdienen, ihnen aber nicht ausgezahlt wird. Frauen wollen es nicht länger hinnehmen, rund ein Viertel weniger Geld für die gleiche Erwerbsarbeit zu bekommen. Sie wollen sich nicht mit irgend einer gönnerhaften Anerkennung für geleistete Arbeit abspeisen lassen. Frauen wollen genau so viel Geld für ihre geleistete Arbeit verdienen, wie ihre männlichen Kollegen ganz selbstverständlich erhalten.

www.muenster.de/stadt/frauenbuero/ www.equalpayday.de

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Kundgebung am 8. März 2010

März 5, 2010 at 6:23 nachmittags (FrauenLesbenPlenum Muenster, Hartz IV, Soziales) (, , , , , , , )

Anlässlich des Internationalen Frauentages sind am 8. März alle zur Kundgebung in der Stubengasse – Innenstadt Münster – eingeladen. Sie beginnt um 17 Uhr. Es werden aktuelle Probleme der Frauen in der Bundesrepublik Deutschland und in anderen Regionen der Welt vorgetragen und politische Forderungen gestellt.

Mehr unter http://frauenreferat.blogsport.de

Die Rede von Anne Neugebauer – Autonome Frauengruppe erwerbsarbeitsloser und Erwerbsarbeit suchender Frauen im „MALTA“      am    -  8. März 2010 -

Kampf der Frauen für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen

Weltweit erheben Frauen heute ihre Stimmen gegen Armut und Gewalt, gegen Krieg und Frauenverachtung.  Sie alle kämpfen für ein freies, selbstbestimmtes Leben.  Wir auch.

Ich freue mich sehr, dass das Autonome Frauenreferat des AStA diese Kundgebung organisiert und mich als Rednerin eingeladen hat.

Vieles hat sich seit dem ersten Internationalen Frauentag 1911 verändert, doch die Forderungen von damals haben großenteils auch heute noch oder wieder ihre Berechtigung. Ich will einige herausgreifen.

1. Der Zugang zu Bildung, Studium und Berufstätigkeit ist heute wieder aktuell.

2. Frauen fordern die ersatzlose Streichung des § 218 StGB seit Bestehen des Abtreibungsparagraphen 1871.

3. Frauen verlangen: „Gleichen Lohn für gleiche Arbeit“.

4. Frauen sagen NEIN zu Krieg und Gewalt. Milliarden sollen besser für Brot statt für Waffen ausgegeben werden.

5. Mit der Plakataktion „Die Tomate weiter werfen …“  „Denn unser Ziel ist ein freies, selbstbestimmtes FrauenLeben“, wollen die FrauenLesbengruppen in Münster alle Frauen ermutigen, sich die tagtägliche Frauenverachtung, die alltäglichen Diskriminierungen bewusst zu machen, sie anzuprangern und sich dagegen zu wehren.

1. Der Zugang zu Bildung, Studium und Berufstätigkeit ist heute wieder aktuell.

Zwar sind die Studienanfängerinnen etwas über 50 %. 1911 war es gerade drei Jahre her, das Mädchen Abitur machen und studieren konnten. Doch die Einführung der Studiengebühren und das geteilte Studium in Bachelor und Master führt dazu, dass bereits beim Masterstudiengang die Zahl der Frauen auf ca. 37 % sinkt.  Damit ist eine Hochschulkarriere bereits hier gestoppt.

Vom 11.-12. März treffen sich die BildungsministerInnen aus 46 Staaten in Wien und Budapest, um das zehnjährige Jubiläum zum „Bologna-Prozess“ zu feiern. Studentinnen und Studenten kündigen Protestaktionen an. Sie lehnen diese Zurichtung des Studiums ab. Wir unterstützen den Protest. Den Rest des Beitrags lesen »

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